Zwei Tote bei Unfall in Nidda: Fahrer war 15 Jahre alt
Insgesamt acht Verletzte :
Unfall mit zwei Toten: Am Steuer saß ein Fünfzehnjähriger
20.08.2026, 13:18Lesezeit: 2 Min.

Für acht Jugendliche nimmt eine gemeinsame Autofahrt durch die hessische Wetterau ein schreckliches Ende: Zwei der Freunde sterben, alle anderen werden verletzt. Wie die Teenager an das Auto kamen, ist unklar.
Bei einem Unfall bei Nidda im hessischen Wetteraukreis am Mittwoch sind zwei Teenager, 14 und 15 Jahre alt, ums Leben gekommen. Der Fünfzehnjährige saß am Steuer des Wagens, in dem noch sechs weitere Jugendliche im gleichen Alter mitfuhren. Die anderen sechs jungen Menschen sind nach dem Zusammenstoß mit einem Anhänger schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht worden. Auch zwei Straßenarbeiter wurden bei dem Unfall verletzt, einer von ihnen schwer. Das Alter des Fahrers und der übrigen Unfallopfer hat die Polizei am Donnerstag nach ersten Ermittlungen mitgeteilt.
Die Minderjährigen waren am frühen Mittwochnachmittag in Höhe des Stadtteils Ober-Lais auf einer Landstraße mit ihrem Mazda CX-5 nach links von der Spur abgekommen, so die Polizei. Der Wagen prallte gegen einen Anhänger, der dort gemeinsam mit einem Lastwagen für Markierungsarbeiten abgestellt war. Durch den Aufprall wurde der Anhänger auf den Laster aufgeschoben, der wiederum gegen den dahinterstehenden Markierungswagen gedrückt wurde.
Von den drei Arbeitern, die im Führerhaus des Lastwagens saßen, wurde laut Polizei einer schwer und ein anderer leicht verletzt. Die beiden Männer im Alter von 53 und 57 Jahren seien ebenfalls in Krankenhäuser gekommen. Ihr Kollege, 28 Jahre alt, blieb unverletzt. Es waren am Mittwoch mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und zu transportieren.
Die sechs überlebenden Jugendlichen befinden sich nach Polizeiangaben auch weiterhin in Krankenhäusern in Behandlung. Noch ist unklar, wie sie an das Auto gelangten, auch zum Wohnort der 14 und 15 Jahre alten Insassen machte die Polizei keine Angaben. Ihre Ermittlungen dauern an. Die Staatsanwaltschaft habe einen Gutachter beauftragt, der den genauen Unfallhergang klären solle.