"Ist halt bitter": Eintracht Frankfurt Frauen hadern mit Pleite gegen Bayern
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Bayern eiskalt "Ist halt bitter": Eintracht hadert mit Topspiel-Pleite
Nach der knappen Niederlage gegen Liga-Primus Bayern München lobt Eintracht-Trainer Niko Arnautis sein Team. Auch Kapitänin Laura Freigang war "stolz", bemängelte aber auch die fehlende Präzision.
Laura Freigang vergab gegen die Bayern eine gute Chance zum Ausgleich. Bild © IMAGO / Kessler-Sportfotografie
Ende des Videobeitrags Viel Lob, viel Applaus, aber keine Punkte: Für die Eintracht Frankfurt Frauen war es gegen Bayern München (0:1) ein Samstagabend der verpassten Chancen. Im übertragenden Sinne, weil ein Sieg den Hessinnen die Tabellenführung beschert hätte. Aber auch wörtlich, denn die Gastgeberinnen hatten während der 90 Minuten durchaus gute Gelegenheiten, um den Bayern wehzutun.
Gute Defensivarbeit - mit einer Ausnahme
"Wenn wir sauberer spielen, haben wir eine echte Chance", haderte Laura Freigang nach der Partie am hr-Mikrofon. "Wir hatten genug Möglichkeiten, vorne unsere Konter zu nutzen." Freigang selbst vergab in der 60. Minute die beste Chance, als sie vollkommen freistehend in die Arme von FCB-Keeperin Ena Mahmutovic köpfte. "Es ist halt bitter, weil du nichts mitnimmst. Ich bin trotzdem stolz auf die Leistung."
Bitter war auch die Entstehung des einzigen Treffers des Spiels. Aus einer Eintracht-Ecke in der 18. Minute wurde ein blitzschneller Bayern-Konter, den Klara Bühl veredeln konnte. "Wenn man Klara in der Position lässt, dann macht sie den häufig", so Freigang über ihre Kollegin aus der Nationalmannschaft. Aber: "Es war deren erster Schuss aufs Tor." Und vor der Schlussphase, in der der FCB gegen müder werdende Frankfurterinnen noch mal am Drücker war, kamen nicht viele weitere hinzu. Denn defensiv war die Eintracht die meiste Zeit auf der Höhe.
Klara Bühl feiert ihr Tor für die Bayern in Frankfurt. Bild © IMAGO / HMB-Media
Erst Länderspielpause, dann Leverkusen
Entsprechend zufrieden war Trainer Niko Arnautis. "Wir haben einen Riesenjob gemacht und rein taktisch sehr gut performt. Wir haben sehr diszipliniert gespielt", sagte er. Genau wie Freigang monierte er die fehlende Präzision in der Offensive. "Trotzdem waren wir sehr nah dran, ein Tor zu machen." Weil das aber nicht gelang, stand am Ende die erste Niederlage der neuen Bundesliga-Saison.
Die soll die Eintracht aber nicht allzu weit zurückwerfen. "Es hat eine enorme Leidenschaft gegen diese Qualität gespielt", war Arnautis bemüht, die positiven Aspekte zu betonen. Die Bayern sind weiterhin das Maß aller Dinge, schon in der vergangenen Bundesliga-Saison hat das Team kein einziges Spiel verloren. Nach der Länderspielpause geht es in zwei Wochen für die Eintracht dann mit einem Spiel auf Augenhöhe weiter: Man gastiert beim Team von Bayer Leverkusen, das aktuell nur einen Punkt hinter den Frankfurterinnen steht.
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