„It‘s a bomb“ – Scherz am Flughafen Frankfurt geht für Passagier nach hinten los


Stand: 21.07.2026, 07:00 Uhr

Kommentare

Uns auf Google folgen

Bundespolizei

Das fanden die Sicherheitskräfte am Flughafen Frankfurt gar nicht lustig: Ein Rumäne wurde nach einem Bombenwitz von seinem Flug ausgeschlossen. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa

Das fanden die Sicherheitskräfte am Flughafen Frankfurt gar nicht lustig: Ein Rumäne wurde nach einem Bombenwitz von seinem Flug ausgeschlossen.

Frankfurt – Diesen Scherz hätte er sich lieber sparen sollen: Ein Rumäne wurde am Freitag (17. Juli) von einem Flug am Frankfurter Airport ausgeschlossen, nachdem er über eine Bombe in seinem Gepäck gewitzelt hatte.

Was war passiert? Der 38-Jährige wollte von der Mainmetropole eigentlich zurück in sein Heimatland fliegen. Doch beim Sicherheitscheck wurde sein Koffer nachkontrolliert, weil ein Sprengstofftest positiv angeschlagen war, wie die Bundespolizei später mitteilte. Der Monitor zeigte einen Gegenstand an, „dessen Gefährlichkeit nicht ausgeschlossen werden konnte“, so die Beamten. Zudem sei das Gepäckstück mit einem Zahlenschloss verriegelt gewesen, dessen Code der 38-Jährige nicht gekannt habe.

Passagier begeht folgenschweren Fehler am Flughafen Frankfurt

Die Polizisten öffneten daraufhin den Koffer und stellten fest, dass es sich bei dem potenziell gefährlichen Gegenstand um eine Musikbox handelte. Doch die Entwarnung währte nicht lange, denn noch bevor die Beamten die manuelle Kontrolle abgeschlossen hatten, scherzte der Rumäne: „It‘s a bomb.“ Das fanden die Einsatzkräfte gar nicht lustig, denn nun musste die Kontrolle noch einmal von vorn beginnen – „dieses Mal unter ganz enger polizeilicher Aufsicht“, wie es hieß.

Gegen den 38-jährigen Rumänen wurde anschließend ein Strafverfahren eingeleitet, er wurde von seinem Flug ausgeschlossen und aus dem Sicherheitsbereich verwiesen.

Die Bundespolizei betont in diesem Zusammenhang ausdrücklich: „Äußerungen über Bomben oder andere gefährliche Gegenstände sind kein Scherz. Sie lösen umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen aus und können strafrechtliche Ermittlungen, den Ausschluss vom Flug sowie erhebliche Regressforderungen nach sich ziehen.“ (nhe)

Vier Mitarbeiter am Flughafen Frankfurt haben sich mit Malaria infiziert – vermutlich durch eine eingeschleppte Mücke in der Gepäckabfertigung.