1.000 Gäste beim Sommernachtsfest – Regen stoppt die Party nicht


Stand: 21.07.2026, 07:00 Uhr

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Auch nach 60 Jahren hat das Sommernachtsfest der Babenhäuser Feuerwehr nichts von seiner Anziehungskraft verloren.

Volles Haus, pardon Hof: Auch nach 60 Jahren hat das Sommernachtsfest der Babenhäuser Feuerwehr nichts von seiner Anziehungskraft verloren. © Petra Grimm

Die Babenhäuser Feuerwehr hat ihr 60. Sommernachtsfest gefeiert. Ein heftiger Schauer trieb die Besucher zwar unter Planen – doch die meisten blieben und feierten weiter.

Babenhausen – „Alle Generationen feiern zusammen. Wie schön“, sagte der Feuerwehrvorsitzende Bernd Pöschl am Samstagabend mit Blick in den voll besetzten Hof des Feuerwehrstützpunktes.

Zur Live-Musik der Band „Sweets“ wurde auch das Tanzbein geschwungen.

Zur Live-Musik der Band Sweets wurde auch das Tanzbein geschwungen. © Petra Grimm

Seit 60 Jahren feiern die Babenhäuser Blauröcke ihr Sommernachtsfest. Das erste, 1966 am alten Feuerwehrhaus in der Fahrstraße, war allerdings noch vereinsintern, mit den Familien und Freunden der Einsatzkräfte. Ab 1969 war die Fete dann „öffentlich“ und die ganze Bevölkerung eingeladen. Mit zehn Festzeltgarnituren kam man am Anfang noch aus. Zur echten Großveranstaltung und zum Publikumsmagneten entwickelte sich das gesellige Fest dann am neuen Stützpunkt in der Seligenstädter Straße, der 1991 fertiggestellt wurde. Hier war wegen des großen Hofes und der Fahrzeughallen deutlich mehr möglich.

1.000 Gäste auf der Party

Am Samstag besuchten vom Nachmittag an bis spät in die Nacht, in wechselnder Besetzung, rund 1.000 Gäste die Party und genossen das kulinarische Angebot und die Live-Musik der Band Sweets, zu der auch das Tanzbein geschwungen wurde. Für die kleinen Gäste war jede Menge Action auf der Hüpfburg und beim Zielspritzen mit dem Wasserschlauch angesagt. Der Fuhrpark durfte besichtigt werden.

„Es hat alles gut geklappt und ist friedlich geblieben. Nur mit dem Wettergott waren wir nicht ganz zufrieden“, sagte der Feuerwehrvorsitzende Bernd Pöschl. Denn ein heftiger Schauer in der Nacht trieb die Besucher unter schützende Planen und Dächer. „Aber die meisten Leute sind geblieben, sodass wir nach dem Regen weitergefeiert haben“, sagte Pöschl, der froh war, dass das Fest nicht bei 40 Grad auf die Beine gestellt werden musste.

Die kleinsten Gäste hatten im Fuhrpark der Feuerwehr ihren Spaß.

Die kleinsten Gäste hatten im Fuhrpark der Feuerwehr ihren Spaß. © Petra Grimm

Die Vorarbeiten sind enorm. „Der Aufbau geht von Donnerstag bis Samstagmittag. Da haben an jedem Tag rund 45 Leute geholfen, aus allen Abteilungen, von der Jugendfeuerwehr über die Einsatzabteilung bis zur Ehren- und Altersabteilung“, sagte Pöschl. Beim Fest selbst waren dann noch mal 120 Helfer, darunter auch viele fördernde Mitglieder, am Zapfhahn, Cocktailshaker und in der Küche im Einsatz. Jeder kenne seine Aufgabe. „Da sitzt jeder Griff. Wir haben inzwischen ja Routine“, so Pöschl.

Was hat sich bewährt und was nicht? Kulinarisch ganz vorn in der Beliebtheit der Gäste seien der Hackbraten und die Feuerwehr-Burger, ein Muss auf der Speisekarte. Verändert wurde die Position der Bar, die bis vor fünf oder sechs Jahren in einer der Fahrzeughallen untergebracht war. Das sei nicht optimal gewesen. „Da war es später in der Nacht dann oft ein bisschen zu eng. Da gab es auch mal Gerangel. Das hat sich geändert seit wir die Bar aus der Halle raus ins Freie gestellt haben. Jetzt ist mehr Platz, und es ist entspannter“, so Pöschl.