Sind sie die DFB-Zukunft: Bundestrainer Klopp schwärmt vor Griechenland-Spiel von seinem Mittelfeld-Trio
Jürgen Klopp sieht in Bayern-Star Pavlovic große Fähigkeit
Stand: 04.10.2026, 22:52 Uhr
Bayern-Star Aleksandar Pavlovic scheint Jürgen Klopp ordentlich imponiert zu haben. Doch nicht nur er bekommt Lob vom Bundestrainer.
Thessaloniki – Vor der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Griechenland, die 0:0 endete, kam Bundestrainer Jürgen Klopp am RTL-Mikrofon regelrecht ins Schwärmen, als er auf sein Mittelfeld-Trio um Florian Wirtz, Tom Bischof und Aleksandar Pavlovic zu sprechen kam. „Im Mittelfeld hat das sehr gut funktioniert“, betont der 59-Jährige.

Beim ersten Klopp-Sieg mit dem DFB-Team am vergangenen Donnerstag in der Münchner Allianz Arena über Serbien (2:0) konnten alle drei auf ganzer Linie überzeugen und sorgten mit ihrer Dynamik für ordentlich Spielfreude. Das belohnt der Bundestrainer und lässt gegen Griechenland seine Zentrale unverändert. „Diese Kombination passt einfach hervorragend, weshalb wir es erst einmal genau so belassen haben“, rechtfertigt er seine Personalentscheidung.
DFB-Coach Klopp mit Extralob für Bayerns Pavlovic
„Tom hat ein tolles Spiel gemacht – er ist einfach ein wundervoller Fußballer“, so Klopp in Bezug auf das Serbien-Spiel. Auch Wirtz lobte er und betonte seinen Wert für die Mannschaft, wenn er den Ball am Fuß hat. Ein Sonderlob bekam allerdings der Dritte im Bunde: „Pavlovic hat definitiv Qualitäten für den Maschinenraum“, scherzt der Trainer.
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„Er war überall präsent, hat die Stimmung in der Mannschaft entfacht und war an diesem Tag ein echter Leader.“ Dennoch mahnt er es mit der Erwartungshaltung an den Bayern-Star nicht zu übertreiben: „Er ist noch ein junger Kerl und muss diese Rolle keineswegs an jedem Tag ausfüllen. Gegen Serbien war er es aber – und vielleicht kann er es heute wieder sein.“
Wie sehr er Pavlovic und seinen Anlagen vertraute, bewies der Bundestrainer bereits am Vortag, als er den 22-Jährigen mit zur Pressekonferenz nahm und ihm quasi eine Startelf-Garantie aussprach – natürlich in klassischer Klopp-Manier: „Er kann sich jetzt nicht mehr aus der Mannschaft quatschen.“ Pavlovic sorgte dort selbst auch für den ein oder anderen Lacher.
Nach der bitteren Heimniederlage im Hinspiel gegen die Griechen, war das DFB-Team auf Wiedergutmachung aus. In der ersten Halbzeit hatte Deutschland deutlich mehr vom Spiel und verzeichnete vor allem in der Zentrale die Feldhoheit. Der vermeintliche Führungstreffer von Jonathan Burkardt wurde jedoch aufgrund eines Bischof-Hanspiels in der Entstehung wieder einkassiert. Im zweiten Durchgang war dann etwas die Luft raus, sodass sich die beiden Teams letztendlich mit einem torlosen Remis trennten. (hbr)