Partycrasher Griechenland: Deutschland und Klopp verpassen Sieg in der Nations League
Griechen ärgern Klopp – Aufbruchsstimmung lässt auf sich warten
Stand: 04.10.2026, 23:46 Uhr
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Es gibt den nächsten Stimmungsdämpfer für den DFB. Im Rückspiel gegen Griechenland reicht es für jedoch nicht zum Erfolg.
Thessaloniki – Das war sie also, die erste Länderspielpause unter Jürgen Klopp. Und zum Abschluss dieses XXL-Lehrgangs sah der neue Bundestrainer am Sonntagabend ein zähes 0:0 gegen Griechenland – in dem es zwar gute Ansätze gab, aber sich ebenso viele altbekannte Probleme zeigten.

Denn wie in den Endzügen unter Julian Nagelsmann hatte die deutsche Mannschaft große Probleme gegen einen tiefstehenden Gegner – und erspielte sich über 90 Minuten keine zwingenden Chancen.
Aufbruchsstimmung beim DFB-Team nach Remis gebremst.
Der durchwachsene Auftritt kam durchaus überraschend, schließlich vertraute der Bundestrainer weitgehend der gleichen Startelf, die vergangenen Donnerstag noch Serbien mit einem überzeugenden Auftritt 2:0 geschlagen hatte. Acht von elf Spielern blieben im Team, lediglich David Raum (für Maxi Mittelstädt), Jonathan Burkardt (für Nick Woltemade) und Lennart Karl (für Serge Gnabry) rückten in die erste Elf. „Wir wollten ein paar frische Beine“, begründete Klopp die drei Wechsel im Vorfeld der Partie und schwärmte von Karl: „Die letzten zwei Trainingstage haben toll ausgesehen, deshalb lassen wir ihn heute los.“
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Noch besser sah zuletzt nur das Dreiermittelfeld aus Wirtz, Tom Bischof (Klopp: „ein wunderbarer Fußballer“) und Aleksandar Pavlovic („Er hat etwas von Maschinenraum“) aus. „Die Kombination passte sehr gut“, lobte der Coach das Trio im Vorfeld – diesmal biss es sich am tiefen Abwehrblock der Griechen aber die Zähne aus und wäre zu Beginn fast in Rückstand geraten: Bereits nach zwei Minuten musste Jonas Urbig einen Kopfball des Angreifers Georgios Masouras abwehren, der Bayern-Torwart parierte mit einem starken Reflex.
Danach übernahm die deutsche Mannschaft das Spiel, kam zunächst aber nur durch Distanzschüsse von Derry Scherhant (21., 43.) und Raum (24.) zu Chancen. Ein vermeintlicher Führungstreffer durch Burkardt (32.) wurde aufgrund eines Handspiels zurückgenommen.
Und so ging es mit einem 0:0 in die Pause, nach der die Griechen zunächst etwas stärker in die Partie kamen. Angeführt vom eingewechselten Dortmunder Stürmer Konstantinos Karetsas gingen die Hausherren aggressiver zu Werke und zettelten viele Nicklichkeiten an. Erst nach rund einer Stunde kam der auffällige Scherhant nach schöner Kombination zur nächsten Chance, der 23-Jährige setzte den Ball aber knapp am Tor vorbei. Danach folgten Ideenlosigkeit und unpräzises Passspiel.
Damit steht die deutsche Elf nun nach vier Spielen mit fünf Punkten auf dem dritten Platz ihrer Nations-League-Gruppe hinter Griechenland und den Niederlanden – und für die erhoffte Aufbruchsstimmung konnte selbst Klopp noch nicht sorgen.