„Es wird ungemütlich“: US-Modell zeigt Orkanwinter 2026/27 – Sturm und Regen statt Schnee für Deutschland


Kein Schnee, dafür Orkan: Was das US-Modell für den Winter 2026/27 prophezeit, ist beunruhigend

Stand: 20.08.2026, 19:50 Uhr

Kommentare

Uns auf Google folgen

Statt Schnee könnte dieser Winter Sturm und Dauerregen bringen. Was das US-Langfristmodell für Deutschland vorhersagt. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

München – Puh, was für ein Sommer. Wochenlang Sonne satt, Temperaturen jenseits der 35 Grad, ausgetrocknete Böden. Viele von uns sehnen sich nach Abkühlung. Doch aufatmen sollten Sie noch nicht. Denn während wir uns langsam auf den Herbst einstellen, wagt das amerikanische Langfristmodell schon einen ersten Blick auf den kommenden Winter.

Die NOAA-Progose für den Winter 2026/27 ist da!

Der Winter 2026/27 könnte laut der US-Wetterbehörde NOAA mal wieder eine sehr warme Angelegenheit werden. © US-Wetterdienst NOAA / CFS - Klimamodell

Und der fällt laut der US-Wetterbehörde NOAA alles andere als gemütlich aus. Statt klirrender Kälte und Schnee zeichnet sich eine völlig andere Wetterlage ab, die uns kräftig durchschütteln könnte.

wetter.net – das Wetter auf den Punkt gebracht!

Dieser Artikel entstand in einer Content-Partnerschaft mit wetter.net. wetter.net bietet Ihnen alles Wissenswerte rund um Wetter und Klima. Auf unseren Seiten finden Sie weltweite Stadt- und Ortsprognosen für die nächsten 14 Tage und das für die ersten 7 Tage in 1-stündiger und für die nachfolgenden Tage in 3-stündiger zeitlicher Auflösung. Wettervorhersagen, Niederschlagsradar, Messwerte, Wetterwarnungen, Deutschlandwetter und Wetter-News informieren über die aktuelle Entwicklung sowie die kommenden Stunden und Tage.

Wetter-Prognose: Der Winter soll mild, aber alles andere als ruhig werden

Wer auf weiße Weihnachten und eine ruhige Frostperiode hofft, wird nach aktuellem Stand enttäuscht. Die Berechnungen deuten auf einen deutlich zu milden Winter hin, in dem der Atlantik das Kommando übernimmt. Tief zieht dann hinter Tief über Deutschland hinweg, im Schlepptau viel Regen, jede Menge Wind und immer wieder die Gefahr schwerer Sturmböen hin zu orkanartigen Spitzen.

Fachleute sprechen bei so einer Konstellation gerne vom Westwetter-Express: Mildluft vom Meer wird ohne Pause zu uns geschaufelt, für Schnee bleibt da kaum eine Chance. Statt einer Winterlandschaft droht wochenlang graues, nasses und stürmisches Schmuddelwetter.

Was die Winter-Prognose für die kommenden Monate bedeutet

Sicher ist so eine Prognose Monate im Voraus natürlich nicht, das sagt uns die Erfahrung. Es handelt sich um einen Trend, um ein Signal, an dem sich in den nächsten Wochen noch einiges verschieben kann. Aber die Richtung ist bemerkenswert deutlich, und sie passt ins Bild der letzten Jahre. Milde, stürmische Winter sind längst keine Ausnahme mehr, sondern werden zunehmend zur Regel. Sollte sich der Trend bestätigen, müssen wir uns auf einen unruhigen, ungemütlichen Winter einstellen – warm ums Herz wird uns dabei aber garantiert nicht. Dafür soll es diesen Herbst umso wärmer und trockener werden.