Kleinflugzeug stürzt bei Sommerfest in Südhessen ab – zwei Männer tot, Frau und Kind schwerstverletzt
Stand: 06.09.2026, 22:40 Uhr
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Am Sonntag ist ein Kleinflugzeug im Rahmen eines Sommerfests an der Grenze zwischen Hessen und Baden-Württemberg abgestürzt.
Viernheim/Weinheim – Beim Absturz eines Kleinflugzeugs nahe der hessisch-baden-württembergischen Grenze sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein älterer Mann und ein Kind wurden mit lebensbedrohlichen Verletzungen in eine Klinik geflogen.
Männer sterben bei Bruchlandung – Sommerfest lief noch, als das Unglück geschah
Das Flugzeug war im Anflug auf den Flugplatz Weinheim, als es auf einer Rasenfläche in Viernheim aufschlug. Laut Polizeipräsidium Südhessen starb der mutmaßliche Pilot – ein 67-Jähriger – noch an der Unfallstelle. Auch ein 76 Jahre alter Mitflieger überlebte den Absturz nicht. Eine 40-jährige Frau sowie ein dreijähriges Kind wurden mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Absturzursache ist bislang ungeklärt.
Auf dem Flugplatz in Weinheim fand zum Zeitpunkt des Absturzes ein Sommerfest des Luftsportvereins Weinheim-Bergstraße 1932 statt. Für das Wochenende waren unter anderem Kunstflüge angekündigt. Der Verein schaltete seine Internetseite kurz nach dem Unglück ab. Weinheim und Viernheim liegen direkt an der Grenze zwischen Baden-Württemberg und Hessen und sind nur wenige Kilometer voneinander entfernt.
Vordere Hälfte des Flugzeugs nahezu vollständig zerstört
Das rot-weiße Kleinflugzeug kam auf einer Rasenfläche neben einer Buschreihe zum Liegen – unmittelbar hinter den Büschen verläuft eine Startbahn des Flugplatzes. Während der Unfallaufnahme hoben von dort noch weitere Maschinen ab. Die vordere Hälfte der Maschine wurde bei dem Aufprall nahezu vollständig zerstört, Trümmer verteilten sich rund um das Wrack.
Zahlreiche Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei und Deutschem Roten Kreuz rückten zum Unfallort aus. Zusätzlich waren ein Hubschrauber der DRF‑Luftrettung sowie ein ADAC-Hubschrauber im Einsatz. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt ordnete laut Polizeiangaben die Sicherstellung des Wracks an. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat gemeinsam mit der Kriminalpolizei die Ermittlungen zur genauen Ursache aufgenommen. (Quelle: dpa)