Freiburg-Verteidiger im Glück: Ganz Deutschland staunt über Überraschungs-Namen
Klopp überrascht mit Freiburg-Verteidiger – Weltmeister-Teamkollege wieder mal außen vor
Stand: 18.09.2026, 18:27 Uhr
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Klopp-Überraschung beim DFB: Max Rosenfelder feiert seine Premierennominierung. Das Freiburger Eigengewächs sticht dabei Matthias Ginter aus.
Frankfurt – Eine der größeren Überraschungen im ersten XXL-Kader von Bundestrainer Jürgen Klopp hört auf den Namen Max Rosenfelder. Das 23-jährige Eigengewächs des SC Freiburg wurde erstmals für die deutsche Nationalmannschaft nominiert und soll der DFB-Defensive auf Anhieb mehr Optionen und Flexibilität verleihen. Der Innenverteidiger reiht sich damit überraschend in einen Kader ein, der ohnehin schon von zahlreichen Debütanten und Überraschungsnominierungen geprägt ist.

Für den schnellen Innenverteidiger markiert die Berufung den vorläufigen Höhepunkt seiner bisherigen Laufbahn – und setzt gleichzeitig ein klares Signal im Zuge des angestrebten DFB-Neuanfangs. Die Nominierung kommt nach einer langen Leidenszeit umso bemerkenswerter daher. Sie zeigt, dass Klopp bereit ist, auch abseits etablierter Namen genau hinzuschauen und Spielern eine Chance zu geben, die sich über konstante Leistung empfohlen haben.
Breisgauer Invasions-Quartett: Klopps DFB-Neuanfang mit starker Freiburg-Note
Nachdem Rosenfelder die Spielzeit 2023/24 aufgrund hartnäckiger Patellasehnenprobleme noch ohne einen einzigen Pflichtspieleinsatz verpasst hatte, gelang ihm in der Folgesaison mit 25 Profi-Einsätzen der endgültige Durchbruch im Breisgau. Trotz wiederholter Oberschenkelprobleme überzeugte der gebürtige Freiburger die DFB-Späher vor allem durch seine enormen Tempowerte und kompromisslose Zweikampfführung.
Diese Kombination aus körperlicher Robustheit und spielerischer Weiterentwicklung dürfte letztlich den Ausschlag für seine erste Berufung gegeben haben. Besonders pikant: Im hart umkämpften Konkurrenzkampf um die Plätze in der Innenverteidigung erhielt Rosenfelder von Jürgen Klopp den Vorzug vor seinem eigenen Vereinskapitän und 2014er-Weltmeister Matthias Ginter, der einmal mehr unberücksichtigt blieb.
Diese Entscheidung dürfte in Freiburg für Gesprächsstoff sorgen, zeigt sie doch, wie konsequent Klopp bei der Kaderplanung nach aktueller Form statt nach Namen oder Erfahrung entscheidet. Neben Rosenfelder reisen mit Yannick Engelhardt, Derry Scherhant und Philipp Treu drei weitere Freiburger Teamkollegen erstmals zum Kreis der Nationalmannschaft. Damit stellt der SC Freiburg gleich ein Quartett an Neulingen und unterstreicht einmal mehr seinen Ruf als verlässliche Talentschmiede des deutschen Fußballs. (mah)