Krösche entschied sich wohl schon vor Wochen für sein vorzeitiges Eintracht-Aus


Krösche entschied sich auf Mallorca für Eintracht-Abschied

Stand: 21.10.2026, 14:15 Uhr

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Markus Krösche ist nicht mehr Sportvorstand von Eintracht Frankfurt. Die Entscheidung zum Aus hat er in einem persönlichen Moment gefällt.

Frankfurt – Es war ein emotionaler Abschied auf der großen Bühne. Markus Krösche verabschiedete sich auf der Mitgliederversammlung von Eintracht Frankfurt von seinem Verein, bei dem er in den vergangenen Jahren als Sportvorstand tätig war. Die Kritik an seiner Person wurde zuletzt lauter, Krösche entschied sich aber selbst zum Aus. So teilte es Eintracht in einer Pressemitteilung mit.

Markus Krösche - Eintracht Frankfurt - Mallorca Strand Sonnenuntergang

Markus Krösche tritt bei der Eintracht freiwillig ab. © Florian Wiegand/dpa / IMAGO/Eibner-Pressefoto/Juergen Augst

Die am Sonntag verkündete Nachricht stand für den 46-Jährigen aber bereits seit einigen Wochen fest, wie Welt berichtet. Demnach nutzte er die Länderspielpause Ende September/Anfang Oktober für eine private Auszeit zusammen mit seiner Frau Viktoria auf Mallorca. Abschalten vom Druck des Arbeitsalltags, Nachdenken über die persönliche Zukunft.

Die Ruhe am Strand von Mallorca: So entschied sich Krösche zum vorzeitigen SGE-Aus

Zu diesem Zeitpunkt galt es fast als gesichert, dass Krösche seinen ursprünglich bis zum Jahr 2028 laufenden Vertrag nicht erfüllen würde – vielmehr ging es um den Zeitpunkt einer vorzeitigen Trennung. Der Sportvorstand selbst wollte nicht durch die Hintertür abtreten, das machte er mit seinem Auftritt bei der Mitgliederversammlung am Montag deutlich. So fiel also der Entscheid für ein selbstbestimmtes frühzeitiges Aus.

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Die bei Strandspaziergängen auf Mallorca gereifte Entscheidung teilte er dann dem Aufsichtsrat mit. Auf der außerordentlichen Sitzung wurde die Trennung besiegelt. Noch bevor der Verein am Sonntagabend die Pressemitteilung herausgab, fuhr Krösche laut Welt noch zu Trainer Adi Hütter und erklärte diesem dort in einem längeren Gespräch seine Beweggründe.

Bis ein Nachfolger für das Amt des Sportvorstands gefunden ist, übernimmt vorübergehend Vorstand Axel Hellmann diesen Posten. Noch ist unklar, wer dann die dauerhafte Lösung für das Amt werden wird – Namen kursieren jedenfalls genug. So gibt es etwa Diskussionen um den ehemaligen SGE-Kapitän Christoph Spycher oder den aktuell für den FC Southampton tätigen Johannes Spors. (phm)