Eintracht Frankfurt kassiert nach Larssons Premier-League-Debüt dick ab


Larsson-Debüt für Fulham lässt Eintrachts Kassen klingeln

Stand: 06.09.2026, 12:03 Uhr

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Hugo Larsson hat sein Premier-League-Debüt für den FC Fulham gefeiert. Davon profitiert auch Eintracht Frankfurt finanziell – dank einer cleveren Klausel.

London/Frankfurt – Hugo Larsson ist in der Premier League angekommen. Nicht mit einem Traumeinstand, nicht mit einem Siegtreffer in der Nachspielzeit – sondern als Joker in einer Partie, die sein neuer Klub Fulham am Ende 2:3 gegen Crystal Palace verlor. Für die Londoner ist das bei der dritten Niederlage im dritten Spiel wohl nur ein schwacher Trost. Eintracht Frankfurt hingegen hat Grund zur Freude.

Hugo Larsson macht einen Kopfball.

Gegen Crystal Palace spielte Hugo Larsson erstmals für Fullham. Und die Eintracht kassiert ab. © IMAGO/Simon Dael/Shutterstock

Denn mit dem ersten Pflichtspiel-Einsatz des Schweden in der Premier League für Fulham wird die zunächst für ein Jahr ausgelegte Leihe sofort zur Festverpflichtung. Die Londoner und die Eintracht Frankfurt hatten sich auf eine Kaufpflicht geeinigt, die laut dem Kicker bereits mit der ersten Einwechslung von Larson greift.

Larsson erfüllt sich Premier-League-Traum – und Eintracht kassiert nötige Millionen

Damit fließen nun 22 Millionen Euro an den Main. Dass es beim Wechsel des 22‑Jährigen eine solche Klausel gab, hatten die Frankfurter bestätigt. Zu den genauen Bedingungen, wann die Kaufpflicht für Fulham greift, äußerte sich die Eintracht nach dem Abgang des schwedischen Nationalspielers jedoch nicht.

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Larsson wechselte 2023 von seinem Jugendverein Malmö FF zur Eintracht und entwickelte sich dort schnell zum absoluten Leistungsträger. Der Schwede wurde in Frankfurt zum Stammspieler, übernahm Verantwortung im defensiven Mittelfeld und lieferte über drei Jahre konstant ab. 119 Pflichtspiele, zehn Tore.

Obwohl sein Vertrag noch bis 2029 lief, entschieden sich Larsson und die Eintracht für eine vorzeitige Trennung. Der Schwede wollte sich den Traum Premier League erfüllen. Die Eintracht wiederum hatte die Zentrale mit Noel Aseko und Raphael Onyedika bereits neu besetzt. Zudem kann die SGE die Transfereinnahmen gut gebrauchen. (smo)