ÖFB-Cup: LASK startet Mission Titelverteidigung furios


ÖFB-Cup

Der LASK ist furios in seine Mission Titelverteidigung im Uniqa-ÖFB-Cup gestartet. Die Linzer setzten sich am Samstag beim SC Kalsdorf nach verhaltener erster Hälfte am Ende klar mit 7:0 durch. Mann des Spiels war Christoph Lang, der dem Regionalligisten gleich vier Tore „einschenkte“. Auch Herausforderer Red Bull Salzburg geizte beim Debüt von Trainer Danny Röhl mit einem 7:1 in Oberwart nicht mit Toren.

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LASK-Trainer Dietmar Kühbauer musste bei dem Schützenfest in der Steiermark aber auch eine bittere Pille schlucken. Denn eine mögliche Knieverletzung bei Stürmerneuzugang Ramiz Harakate bereitete dem Coach des Double-Gewinners nach dem Abpfiff Sorgen.

Harakate ließ einen Sitzer aus und rutschte wenig später ohne Fremdeinwirkung unglücklich weg. Sein erster Griff galt dem Knie. Der Franzose spielte noch kurze Zeit weiter, ehe er von Christoph Lang ersetzt wurde – was sich als Goldgriff erwies. Später wurde der vom GAK nach Linz gewechselte Harakate gesichtet, wie er sich auf Krücken stützte.

LASK dreht nach der Pause auf

Kalsdorf stellte sich dem LASK jedenfalls selbstbewusst entgegen. Noah Leitold vergab für den krassen Außenseiter die Großchance auf die Führung. Doch auch die Linzer gingen zunächst fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um. Ein WM-Teilnehmer schoss den LASK zur knappen Pausenführung. Andres Andrade aus Panama köpfelte nach einem Standard ein (40.).

In Hälfte zwei erhöhten die Oberösterreicher die Schlagzahl. Lang sorgte mit einem Doppelpack für die Vorentscheidung in einer zunehmend einseitigen Partie. Er traf per Kopf (54.) und mit einem platzierten Flachschuss (62.). Samuel Adeniran (70.), Lang mit seinen Treffern drei und vier (79./Elfmeter, 92.) und Krystof Danek (90.) schossen den Kantersieg heraus.

Andrade köpfelt das 1:0

WM-Teilnehmer Andres Andrade brach noch vor der Pause für den LASK den Bann

Perfekter Einstand für Salzburg-Coach

Oberwart hatte Rapid im Vorjahr in der zweiten Cuprunde ein 1:2 abgetrotzt, Salzburg sorgte dieses Mal früh für klare Verhältnisse. Edmund Baidoo (8.) und Yorbe Vertessen (11.) nutzten die ersten Chancen der Bullen, die in der Folge schalten und walten konnten. Gaoussou Diakite verwertete einen Foulelfmeter zum 3:0 (33.), ehe auch der neue Salzburger Einsergoalie Christian Zawieschitzky hinter sich greifen musste. Michael Hutter verkürzte mit feiner Klinge auf 1:3 (35.).

Baidoo nutzt erste Chance zur Führung

Edmund Baidoo brachte die Gäste aus Salzburg gleich mit der ersten Chance in der achten Minute in Führung.

Es war ein Achtungserfolg für den Außenseiter, der in der zweiten Hälfte in ein Debakel lief. Damir Redzic (54., 89.), Kapitän Nikolas Veratschnig (76.) und Sota Kitano (80.) brachten die Salzburger Überlegenheit im Burgenland auch auf die Anzeigetafel.

Röhl zeigte sich im ORF-Interview mit dem „Pflichtsieg“ zufrieden. Nach einem „sehr guten Start“ sah der Deutsche aber auch „ein bisschen Leerlauf in der ersten Halbzeit. Als Trainer ist man nie zufrieden mit einem Gegentor. Dann ging es schon darum, dass wir die zweite Halbzeit sehr seriös angehen.“ Das Erfolgserlebnis wollte der Deutsche nicht überbewerten. „Die Gegner werden jetzt stärker. Da müssen wir genauso performen wie heute.“

GAK ebenfalls mit gelungenem Auftakt

Der GAK stieg nach einem 4:0 in Wien gegen Donaufeld auf. Neuzugang Peter Michorl setzte gegen das Team seines Onkels Josef Michorl den Schlusspunkt (90.). Auch Tim Trummer (43.), Alexander Hofleitner (49.) und Leon Klassen (81.) trafen.

„Wir müssen hart arbeiten, ich habe noch viel Potenzial gesehen“, meinte Trainer Ferdinand Feldhofer über seine im Umbruch befindliche Mannschaft. „Wir haben heute einen großen Preis bezahlt mit Timi Trummers Verletzung, das schaut alles andere als gut aus.“ Der aus Salzburg gekommene Trummer verletzte sich bei seinem Torschuss.