„Lauf10“-Finale: Markus Appel aus Mauern meistert sportliche Herausforderung bei tropischer Hitze


Stand: 18.07.2026, 18:00 Uhr

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Geschafft! Erschöpft, aber glücklich kam Markus Appel beim Abschlusslauf in Wolnzach nach zehn Kilometern im Ziel hat.

Geschafft! Erschöpft, aber glücklich kam Markus Appel beim Abschlusslauf in Wolnzach nach zehn Kilometern im Ziel an. © Felix Hörhager

Markus Appel aus Mauern hat den Abschlusslauf der BR-Fitnessaktion „Lauf10" in Wolnzach geschafft. Die größte Herausforderung waren für den 50-Jährigen aber nicht die zehn Kilometer.

Mauern – Zehn Wochen lang hat Markus Appel aus Mauern im Rahmen der BR-Fitnessaktion „Lauf10“ intensiv für einen Zehn-Kilometer-Lauf trainiert – mit einem gezielten Trainingsprogramm, Ernährungsberatung, Gesundheitscheck und ärztlicher Begleitung. Die Strapazen haben sich gelohnt: Den Abschlusslauf am Sonntag in Wolnzach schaffte der 50-Jährige unter dem Jubel vieler Zuschauer und seiner Familie. Dabei war die Strecke samt Anstieg nicht die größte Herausforderung für den Notfallsanitäter, wie dieser im FT-Interview erzählt. Und: Es war nicht sein letzter Lauf.

Bei tropisch-heißen Temperaturen meistern die „Lauf10“-Teilnehmer den finalen Lauf. Unter ihnen: Markus Appel (vorne, l.) aus Mauern.

Bei tropisch-heißen Temperaturen meistern die „Lauf10“-Teilnehmer den finalen Lauf. Unter ihnen: Markus Appel (vorne, l.) aus Mauern. © Felix Hörhager

Herr Appel, Sie haben am Samstag beim finalen Lauf in Wolnzach die zehn Kilometer lange Strecke gemeistert – bei tropisch-heißen Temperaturen. Wie war es, als Sie die Ziellinie überquert haben?

Es war eine riesige Erleichterung und ein unbeschreibliches Glücksgefühl, es bei diesen Bedingungen geschafft zu haben.

Was war die größte Herausforderung auf der Strecke?

Die größte Herausforderung waren die schwülheißen Temperaturen. Dazu kam, dass die Straßen dadurch auch sehr aufgeheizt waren, und zusätzlich noch die Hitze von unten kam. Das machte es noch anstrengender und schwerer.

Für Ihren Erfolg haben Sie zehn Wochen lang hart trainiert. Was hat sich in der Zeit verändert?

Ich bin in allen Bereichen fitter geworden: Ich habe wieder mehr Kondition/Ausdauer, habe deutlich Gewicht reduziert und bin geistig und mental auch wieder konzentrierter und aufnahmefähiger.

Die Fitnessaktion „Lauf10“ ist nun vorbei. Bleiben die Laufschuhe künftig trotzdem regelmäßig im Einsatz?

Natürlich! Die nächsten Läufe sind schon geplant. Am Sonntag, 19. Juli, findet der Bergenlauf statt und am 11. Oktober der München Marathon. Den kann man als Vierer-Staffel laufen, das heißt, zehn Kilometer pro Teilnehmer. Da haben wir „Lauf10“-Vorläufer geplant, dieses Jahr zusammen an den Start zu gehen. Außerdem wird bei meinem Verein (Skiclub Mauern) regelmäßig weitergelaufen, und da werde ich dabei sein.

Sie haben in den vergangenen Wochen auch Ihre Ernährung umgestellt. Worauf achten Sie heute beim Essen besonders?

Besonders achte ich auf gesunde Lebensmittel. Zusätzlich auf geregelte Essenszeiten und die Größe der Portionen. Kohlenhydrathaltige und fettige Lebensmittel wie Brot und Wurst habe ich auch sehr stark reduziert.

Heißt das, Eis, Schokolade und Co. gibt es nicht mehr?

Das stimmt: Süßes und salzige Knabbereien gibt es aktuell eigentlich gar nicht mehr, da ich auch kein Verlangen danach habe. Mein Ziel ist es, auch in Zukunft darauf zu verzichten.

Wenn Sie auf die vergangenen Wochen zurückblicken: Würden Sie die Strapazen noch einmal auf sich nehmen?

Auf jeden Fall. Es ist schon beeindruckend, was alles möglich ist und was man schaffen kann, wenn man es auch wirklich will.

Haben Sie für alle, die gerne auch mit dem Sport anfangen wollen, einen Tipp, wie man den „inneren Schweinehund“ überwinden kann?

Meine Motivation war es, in einer Gruppe mit Leuten zu laufen, denen es genauso ging wie mir. Da zieht der eine den anderen mit, und das hat mich zusätzlich gepusht. Mein Tipp ist es, wirklich langsam anzufangen und nicht gleich zu viel zu wollen. Das kann auch demotivierend sein, und man hört schnell wieder auf. Also Schritt für Schritt, und der Erfolg stellt sich ein. Das ist meiner Meinung nach auch ein Grund, warum dieses Programm seit Jahren so erfolgreich ist, da der Trainingsplan danach aufgebaut ist, sich langsam und kontinuierlich zu steigern.