Leipzig-Talent per Last-Minute-Wechsel nach Saudi-Arabien


Stand: 07.09.2026, 13:22 Uhr

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Fast eine Woche nach Transferschluss in Deutschland gibt’s bei RB Leipzig noch einen Abgang: Suleman Sani wechselt nach Saudi-Arabien.

Leipzig – Kurz vor Ende des Transferfensters in Saudi-Arabien hat RB Leipzig einen weiteren Abgang zu vermelden. Suleman Sani verlässt den Bundesligisten nur ein halbes Jahr nach seiner Ankunft und schließt sich Al-Qadsiah aus der saudi-arabischen Pro League an. Darüber berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Transfer nach nur einem halben Jahr: Suleman Sani verlässt RB Leipzig schon wieder und wechselt nach Saudi-Arabien.

Transfer nach nur einem halben Jahr: Suleman Sani verlässt RB Leipzig schon wieder und wechselt nach Saudi-Arabien. © IMAGO/Michael Taeger

Erst im Januar dieses Jahres vermeldete RB Leipzig den Neuzugang des als eines der größten nigerianischen Talente geltenden Sanis. Fünf Millionen Euro ließen sich die „Roten Bullen“ den Transfer des Flügelspielers aus der slowakischen Liga kosten. Eine Summe, die sich gelohnt zu haben scheint, obwohl der Profi kein einziges Mal überhaupt in einem Pflichtspiel für die Leipziger eingesetzt wurde.

RB Leipzig-Transfers: Suleman Sani wird ohne Einsatz deutlich teurer weiterverkauft

Wie „Sky“ berichtet, lässt RB Leipzig den 20-Jährigen nun für eine Gesamtablöse von acht Millionen Euro ziehen. Andere Medien sprechen gar von neun bis zehn Millionen Euro. Der Transfer, der als „Vorgriff auf den Sommer“ gedacht war, wie Geschäftsführer Marcel Schäfer bei der Verpflichtung im Januar betonte, sollte somit zumindest finanziell als Erfolg verbucht werden.

Suleman Sani durchlief in seiner Jugend kein Nachwuchsleistungszentrum, sondern verkörpere den „puren, ungeschönten Straßenfußball, kombiniert mit einer taktischen Disziplin, die man in seinem Alter selten findet“, wie RB Leipzig auf der hauseigenen Homepage beschrieb. Seine ersten fußballerischen Schritte in Europa absolvierte der Nigerianer beim slowakischen Erstligisten AS Trencin. Nach seiner kurzen Zeit in Sachsen ist das Kapitel Europa nun fürs Erste beendet.

Bei Al-Qadsiah unterschreibt der in seiner Heimat als „Maye“ – zu Deutsch: Zauberer – bezeichnete Suleman Sani einen Vertrag über drei Jahre, der zudem eine Option auf ein weiteres Jahr beinhalten soll. Der Transfer soll bereits am Sonntag, noch vor Ende des Transferfensters in Saudi-Arabien, abgeschlossen worden sein. Die offizielle Verkündung von RB Leipzig steht derweil noch aus. (sdö)