Lichterfahrten im Landkreis Diepholz gehen weiter – Sicherheit wird überarbeitet
Stand: 16.09.2026, 19:00 Uhr
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Landvolk, Polizei und Landkreis haben sich auf die Fortsetzung der Treckerparaden geeinigt. Die Sicherheitskonzepte sollen in den kommenden Monaten an die wachsenden Besucherzahlen angepasst werden.
Diepholz/Sulingen – Die beliebten Lichterfahrten mit festlich geschmückten Traktoren werden auch in Zukunft durch den Landkreis Diepholz rollen. Darauf verständigten sich Vertreter des Landvolks Diepholz, des Landvolks Mittelweser, der Polizei sowie des Landkreises bei einem gemeinsamen Austauschtreffen. Ziel des Gesprächs war es, die Erfahrungen der vergangenen Jahre auszuwerten und die Sicherheitskonzepte für die zunehmend besucherstarken Veranstaltungen weiterzuentwickeln.
Die Lichterfahrten haben sich in der Adventszeit zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders entwickelt. Tausende Besucher säumen jedes Jahr die Straßen, wenn die von Landwirten aufwendig geschmückten Trecker durch Städte und Gemeinden fahren. Mit dem wachsenden Zuspruch steigen jedoch auch die Anforderungen an Organisation und Sicherheit.
Nach Angaben der Beteiligten verlief das Treffen in konstruktiver Atmosphäre. „Alle Beteiligten konnten ihre Erfahrungen und Sichtweisen einbringen. Die Gespräche haben gezeigt, dass wir gemeinsam an einem Strang ziehen und das gleiche Ziel verfolgen: Schöne, familienfreundliche und zugleich sichere Lichterfahrten für die Menschen in unserer Region“, erklärte Jan-Henrick Hespos, stellvertretender Vorsitzender des Landvolks Diepholz.
Bestehende Sicherheitsmaßnahmen an steigende Besucherzahlen anpassen
Im Mittelpunkt der Gespräche stand insbesondere die Frage, wie die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen an die steigenden Besucherzahlen angepasst werden können. Sabrina Stenzel, Fachbereichsleiterin für Sicherheit und Ordnung beim Landkreis Diepholz, betonte die Bedeutung einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Konzepte. Die Veranstaltungen hätten sich in den vergangenen Jahren stark verändert und vergrößert. Deshalb sei es wichtig, die bisherigen Maßnahmen regelmäßig zu überprüfen und an neue Anforderungen anzupassen.
Auch die Polizei zog eine positive Bilanz der Zusammenarbeit. Die Kommunikation zwischen Veranstaltern, Behörden und Einsatzkräften funktioniere vertrauensvoll und lösungsorientiert. Durch den regelmäßigen Austausch könnten Herausforderungen frühzeitig erkannt und geeignete Maßnahmen entwickelt werden.
Einigkeit herrschte darüber, dass die Sicherheitskonzepte in den kommenden Monaten weiter überprüft und an die gewachsene Größe der Veranstaltungen angepasst werden sollen. Dabei sollen sowohl die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren als auch neue Erkenntnisse aus der Planung und Durchführung berücksichtigt werden.
Positives Erlebnis für Besucher, Anwohner und teilnehmende Landwirte
Für die Organisatoren steht fest, dass die Lichterfahrten auch künftig ein positives Erlebnis für Besucher, Anwohner und teilnehmende Landwirte bleiben sollen. „Wir nehmen viele gute Anregungen mit und werden die Zusammenarbeit weiter intensivieren“, sagte Andrea Schröder, Organisatorin der Lichterfahrten in Sulingen und Diepholz. Gemeinsam wolle man die Voraussetzungen schaffen, damit die beliebten Treckerparaden auch in Zukunft sicher und attraktiv durchgeführt werden können.
Mit der vereinbarten Fortsetzung des engen Dialogs zwischen Landvolk, Behörden und Polizei ist dafür nun der Grundstein gelegt. Die Zuschauer dürfen sich damit auch in den kommenden Jahren auf die festlich beleuchteten Traktoren im Advent freuen.