M7 Ultra soll bis zu 1,5 Terabyte RAM unterstützen › Macerkopf
- Juli 2026 | 14:55 Uhr | 0 Kommentare
Beim maximal möglichen Arbeitsspeicher liegen Apples eigene Chips bis heute hinter dem letzten Intel Mac Pro zurück. Wie Bloombergs Mark Gurman in seinem neusten „Power On“-Newsletter berichtet, will Apple mit dem M7 Ultra diesen Rückstand aufholen.

Fotocredit: Apple
Apple Car Projekt hilft bei der Entwicklung
Laut Gurman entwickelt Apple den M7 Ultra so, dass er bis zu 1,5 Terabyte Arbeitsspeicher unterstützen kann. Das wäre rund doppelt so viel, wie für den M5 Ultra geplant ist, und würde erstmals die Maximalkonfiguration des Intel Mac Pro von 2019 erreichen. Ob Apple diese Ausbaustufe am Ende auch verkauft, hängt laut Gurman von der Lage am Speichermarkt ab. Speicherchips sind wegen der anhaltenden Knappheit schwerer zu beschaffen und deutlich teurer geworden.
Die hohe Speicherausstattung passt zur Ausrichtung der kommenden Chip-Generationen. Laut Bloomberg legt Apple beim M7 und M8 den Schwerpunkt weniger auf klassische Rechenleistung und Effizienz, sondern auf die Verarbeitung von KI-Aufgaben, für die vor allem viel Arbeitsspeicher gefragt ist. In die Entwicklung fließen dabei Vorarbeiten aus dem 2024 eingestellten Apple Car Projekt ein, in dessen Rahmen Apple jahrelang an KI-Systemen für autonomes Fahren geforscht hatte.
Speicherknappheit gefährdet die größte Ausbaustufe
Das größte Hindernis könnte aber die besagte Speicherknappheit sein. Wie stark diese Apple bereits zusetzt, zeigt der Mac Studio. In diesem Jahr hat Apple zunächst die Konfiguration des M3 Ultra mit 512 Gigabyte gestrichen. Wenig später folgte die Variante mit 256 Gigabyte. Für das Topmodell bleiben damit nur noch 96 Gigabyte als einzige Option, während sich der M4 Max mit bis zu 128 Gigabyte bestellen lässt. Noch in diesem Jahr will Apple außerdem einen M5 Ultra mit bis zu 768 Gigabyte einführen, was einen neuen Höchstwert für einen Apple Silicon Chip bedeuten würde.
Günstig dürfte die volle Ausbaustufe eines M7 Ultra nicht werden. Gemessen an Apples aktuellen Aufpreisen von rund 25 US-Dollar pro zusätzlichem Gigabyte würde der Sprung von 128 Gigabyte auf 1,5 Terabyte voraussichtlich mehr als 35.000 US-Dollar kosten.