Mächtiges Unwettertief nimmt Kurs auf die Adria – mehreren Regionen drohen extreme Wassermassen
Mächtiges Unwettertief nimmt Kurs auf die Adria – mehreren Regionen droht extremer Starkregen
Stand: 08.10.2026, 14:01 Uhr
Kommentare
Sintflut-Alarm im Herbsturlaub! Ein mächtiges Unwettertief nimmt Kurs auf Italien und die Adria. Bis Dienstag drohen in Toskana, Kroatien und Montenegro gewaltige Regenmassen.
Bis Dienstag (13. Oktober) kommender Woche braut sich über dem Mittelmeer eine richtig heftige Wetterlage zusammen. Ein Tief zieht über Italien und die Adria und schaufelt dabei feuchtwarme Luft aus Süden heran. Das Meer ist vom Sommer noch warm, und genau das macht die Lage so gefährlich. Die Wolken saugen sich mit Wasser voll wie ein Schwamm und laden es dann an Küsten und Bergen ab. In Florenz, Lucca und an der Küste bei La Spezia kommen nach aktuellen Berechnungen fast 100 Liter pro Quadratmeter zusammen, in Neapel sogar über 100 Liter. Das ist dort ungefähr so viel, wie sonst im ganzen Oktober fällt.

Kroatien und Montenegro im Starkregen-Visier
Noch heftiger erwischt es die Ostseite der Adria. Rund um Rijeka und in Zadar sind um die 120 Liter möglich, in Split etwa 75 Liter. Der absolute Brennpunkt liegt aber weiter südlich. Im Bergland von Montenegro rechnen die Wettermodelle mit über 300 Litern pro Quadratmeter. In der Hauptstadt Podgorica könnten es knapp 180 Liter werden, im albanischen Shkodra rund 145 Liter. Dort können Flüsse über die Ufer treten, und auch der Skutarisee dürfte kräftig ansteigen.
wetter.net – das Wetter auf den Punkt gebracht!
Dieser Artikel entstand in einer Content-Partnerschaft mit wetter.net. wetter.net bietet Ihnen alles Wissenswerte rund um Wetter und Klima. Auf unseren Seiten finden Sie weltweite Stadt- und Ortsprognosen für die nächsten 14 Tage und das für die ersten 7 Tage in 1-stündiger und für die nachfolgenden Tage in 3-stündiger zeitlicher Auflösung. Wettervorhersagen, Niederschlagsradar, Messwerte, Wetterwarnungen, Deutschlandwetter und Wetter-News informieren über die aktuelle Entwicklung sowie die kommenden Stunden und Tage.
Was Urlauber jetzt wissen müssen
Wer gerade in der Toskana, an der kroatischen Küste, rund um Neapel oder in Montenegro Urlaub macht, sollte die Warnungen vor Ort genau im Blick behalten. Bei solchen Lagen werden kleine Bäche in Minuten zu reißenden Strömen, an Hängen drohen Erdrutsche und Schlammlawinen. Tiefgaragen, Unterführungen und Flussufer sind bei Starkregen tabu. Entscheidend ist, wo die Gewitter am Ende hängen bleiben. Stehen sie stundenlang über demselben Ort, kann es lokal noch deutlich schlimmer kommen als berechnet. Wer erst in den nächsten Tagen nach Italien oder an die Adria fliegt, sollte für die ersten Urlaubstage Regenjacke und gute Nerven einpacken.