Bitcoin: Die Kryptobranche verliert ihren wichtigsten Kurstreiber


Bitcoin: Die Kryptobranche verliert ihren wichtigsten Kurstreiber

Ein für die Branche wichtiges Gesetz ist gescheitert, die Kurse reagieren deutlich. Nun muss sich der Markt unter erschwerten Bedingungen neu sortieren, warnt Astrid Dörner.

17.09.2026 - 07:30 Uhr

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Astrid Dörner ist Chefreporterin Märkte beim Handelsblatt. Foto: Getty Images/iStockphoto, Max Brunnert

Die Kryptobranche muss einen schweren Rückschlag verkraften. In Washington gibt es auch nach mehreren Anläufen keine Mehrheit für das Clarity-Gesetz.

Das Regelwerk sollte unter anderem klären, welche Kryptowährungen als Wertpapiere und welche als Rohstoffe gelten. Für Investoren galt dies als entscheidende Voraussetzung für Rechtssicherheit und weiteres Wachstum der Branche in den USA, wie Jennifer Lassiter von Standard Chartered im Podcast „Handelsblatt Invest“ erklärte.

Die Reaktion an den Märkten fiel entsprechend heftig aus. Die Aktien der Kryptobörse Coinbase brachen am Dienstag um zehn Prozent ein, der Stablecoin-Anbieter Circle verlor elf Prozent. Der Bitcoin rutschte zeitweise unter 75.000 Dollar, XRP verlor gut zehn Prozent.

Invest

Standard-Chartered-Expertin über den Boom bei digitalen Vermögenswerten

09.09.2026 Abspielen 22:16

Der Trump-Bonus für die Kryptowelt ist damit verpufft. Aus dem einstigen Booster ist eine Bremse geworden. Die Folgen reichen weit über den Kurssturz eines einzelnen Handelstages hinaus.

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