Max-Planck-Gymnasium: Chemiesaal wird für 380.000 Euro umgebaut
Stand: 01.08.2026, 16:29 Uhr
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Die Stadt saniert den Chemiebereich des Göttinger Max-Planck-Gymnasiums. Der Unterricht soll im Dezember in den neuen Räumen starten.
Göttingen – Während die Göttinger Schülerinnen und Schüler die Sommerferien im Urlaub, Freibad oder am See verbringen, nutzt die Stadtverwaltung die leeren Schulen, um sie zu modernisieren, zu erweitern oder zu sanieren. Auch in das Hauptgebäude des Max-Planck-Gymnasiums (MPG) wird investiert und der Chemiebereich saniert.
Die Kosten dafür belaufen sich auf 380.000 Euro. Unterricht soll im Dezember wieder in den Räumlichkeiten möglich sein. Insgesamt investiert die Stadt 4,8 Millionen Euro in 15 Schulen.
Aufwendiges Bauprojekt
Wer zurzeit in den Chemiebereich des Max-Planck-Gymnasiums geht, sieht vor allem eins: Baustelle, Werkzeug und Kabel. „Das hier ist eine unserer größten und aufwendigsten Baumaßnahmen“, sagt Stadtbaurat Frithjof Look, als er gemeinsam mit Schuldezernentin Maria Karaus und dem stellvertretenden Bauleiter Andreas Heinevetter die Baustelle begutachtet.
Dabei soll eine moderne Arbeitsumgebung nach dem neuesten Stand der Technik für die Schüler geschaffen werden. So wird es eine neue Akkustickdecke, eine neue Beleuchtung sowie eine komplett neue Installationsleitung geben. Der Chemieunterrichtsraum hat dabei eine Größe von knapp 90 Quadratmetern, Lager sowie Vorbereitungsraum insgesamt ungefähr 50 Quadratmeter.

„Das wir gerade die Fachräume weiter sanieren ist für uns alle im Rathaus eine Herzensangelegenheit geworden“, freut sich Look über die Baumaßnahmen am MPG.
Unterricht ist nicht beeinträchtigt
Auch wenn die Maßnahmen deutlich über die Sommerferien hinaus gehen, wird der Chemieunterricht darunter nicht leiden. „Die Schule stellt sich darauf ein, da wird der Unterricht dementsprechend eingerichtet“, sagt Karaus und führt weiter aus: „Es gibt ja auch manchmal Theorieteile im Chemieunterricht. Das machen sie dann vorübergehend in den Klassenräumen.“
Wichtig seien nun die Sanierung und Modernisierung. Karaus ist sich sicher, dass es keine Kreidetafeln mehr in dem neuen Raum geben werde. Weitere Sanierungen gibt es unter anderem in der Albanischule, dem Hainberg-Gymnasium sowie an der IGS Geismar.