„Maximal bitter“ gelaufen: HSV trifft wichtige Vieira-Entscheidung


HSV

Fábio Viera ist bereit für mehr als nur Joker-Einsätze beim HSV.
witters

Fábio Vieira soll gegen Köln endlich von Beginn an ran. Der HSV hofft auf mehr Einfluss vom Portugiesen. 

Frenetisch war Anfang September im Volkspark die Verpflichtung von Fábio Vieira gefeiert worden. Mit dem Portugiesen, der in der vergangenen Saison als Leihspieler Topscorer (sieben Tore, fünf Vorlagen) der Hamburger war, sollte das HSV-Spiel einen großen Qualitätsschub bekommen. Zu sehen war davon bislang nicht viel. Ändert sich das am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) beim Heimspiel gegen den 1. FC Köln? Eine wichtige Entscheidung dazu scheint zumindest schon getroffen worden zu sein.

Auf zwei Joker-Einsätze hat es Vieira nach seiner HSV-Rückkehr bislang gebracht. Gegen Mainz war es eine Halbzeit, in Leipzig waren es 17 Minuten. Beide Spiele gingen mit 0:5 verloren. Für Vieira waren es jeweils die höchsten Niederlagen seiner Karriere. Ein Vorwurf kann ihm dabei aber nicht gemacht werden.

In Leipzig war es für Vieira „maximal bitter“

Die Spiele waren praktisch schon verloren, als er auf den Platz kam. Besonders hart war es für ihn zuletzt in Leipzig. Eigentlich sollte Vieira mehr Spielzeit bekommen. „Das hat dann aufgrund unterschiedlicher Wehwehchen, die wir da in dieser Phase festgestellt haben, nicht geklappt“, sagt HSV-Trainer Merlin Polzin, der es als „maximal bitter“ bezeichnet, dass direkt vor seiner Einwechslung auch noch das 0:3 fiel.

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Vieira will dem HSV mehr auf dem Platz helfen 

Das sind auf jeden Fall gute Voraussetzungen für mehr.

Merlin Polzin

Für Vieira ein großer Frust-Moment. So kann er dem HSV nur schwer helfen. Doch das soll sich jetzt ändern. „Fest steht, dass Fábio auf jeden Fall gerade auch in dieser Situation klar sagt, aber auch vor allem im Training zeigt, dass er daran beteiligt sein und helfen möchte, eine bessere Leistung zu zeigen“, betont Polzin. „Das sind auf jeden Fall gute Voraussetzungen für mehr.“

Mehr heißt in diesem Fall: mehr Spielzeit. Die braucht der Portugiese auch, um mehr Einfluss auf das Spiel zu haben. In der vergangenen Saison durfte Vieira bereits bei seinen ersten HSV-Auftritten von Beginn an ran. Das soll nun gegen Köln wieder passieren. Alles andere als ein Startelfplatz wäre eine große Überraschung.