Merz telefoniert mit Trump: 11. September, Ukraine-Krieg und Nahost-Krise im Fokus
Stand: 17.09.2026, 21:42 Uhr
Bundeskanzler Merz und US-Präsident Trump haben telefoniert. Dabei standen diverse Themen im Fokus. Neben dem 11. September auch die Brandherde dieser Erde.
Berlin/Washington, D.C. – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und US-Präsident Donald Trump haben am Donnerstag miteinander telefoniert. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Anschläge vom 11. September 2001, der Krieg in der Ukraine sowie die Lage im Nahen Osten.

Wie Regierungssprecher Stefan Kornelius mitteilte, erinnerten beide Politiker an die Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA, die sich in der vergangenen Woche zum 25. Mal gejährt hatten. Der Bundeskanzler habe dabei die besondere Verbundenheit zwischen Deutschen und Amerikanern hervorgehoben.
Merz-Telefonat mit Trump: Austausch über Nahost, Ukraine-Krieg und 11. September
Ferner tauschten sich Merz und Trump über die nächsten Schritte zur Beendigung des Ukraine-Kriegs aus. Kornelius erklärte: „Bundeskanzler Merz würdigte die Verabschiedung des Graham-Sanktionsgesetzes durch den Kongress.“ Zuvor hatten in den USA sowohl der Senat als auch das Repräsentantenhaus dem Sanktionsgesetz zugestimmt, das Russland wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine stärker unter Druck setzen soll. Vorangetrieben worden war das Gesetz vom kürzlich verstorbenen US-Senator Lindsey Graham.
Ebenfalls Thema des Telefonats war laut Regierungssprecher die angespannte Lage in der Straße von Hormus und im Roten Meer. Beide Seiten seien sich einig gewesen, dass eine rasche Öffnung beider Wasserwege notwendig sei.
Das Verhältnis zwischen Merz und Trump hatte sich zuletzt eingetrübt, nachdem der Bundeskanzler die USA wegen ihres Vorgehens im Iran-Krieg kritisiert hatte. Auch anhaltende Zollkonflikte belasten derzeit die Beziehungen zwischen Deutschland und den USA. (Quellen: dpa) (han)