München plant Inklusionspreis: Vereine, Firmen und Behörden können sich bewerben
Stand: 24.09.2026, 13:53 Uhr
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Der Sozialausschuss hat einen neuen Inklusionspreis beschlossen. Vereine, Firmen und Behörden in München können sich bewerben.
München – Die Landeshauptstadt vergibt ab 2027 erstmals einen Inklusionspreis für Projekte, die das Leben von Menschen mit Behinderungen verbessern. Das hat der Sozialausschuss in seiner Sitzung beschlossen, wie die Stadt München mitteilt. Bewerben können sich Vereine, Verbände, Zusammenschlüsse von Menschen mit Behinderungen, Initiativen und Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie Unternehmen und Behörden. Ausgezeichnet werden sollen Projekte aus München, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen.
Inklusionspreis in München: Vereine, Unternehmen und Behörden gesucht
Der Inklusionspreis wird in zwei Kategorien vergeben: für ein bereits laufendes inklusives Projekt und für eine gute inklusive Projektidee. Insgesamt steht für alle Preisträger ein Preisgeld von bis zu 10.000 Euro zur Verfügung. Die dritte Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD) erklärt: „Inklusion verbessert das Leben aller Münchner. Deshalb würdigen wir mit unserem neuen Preis vorbildhafte Projekte, die vorangehen und unsere Stadt gerechter machen.“ Der Preis solle laut Dietl Aufmerksamkeit schaffen, Vorurteile abbauen und die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt rücken.
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Jury aus Stadtrat und Behindertenbeirat entscheidet über Vergabe
Organisiert wird der Wettbewerb vom Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Sozialreferat, in enger Abstimmung mit dem Behindertenbeirat. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury, deren Mitglieder vom Stadtrat und vom Behindertenbeirat berufen werden. Die Idee zu der Auszeichnung ist im Dritten Aktionsplan gemeinsam mit dem Behindertenbeirat entstanden. Berücksichtigt werden soll dabei auch Artikel 8 der UN-Behindertenrechtskonvention zur Bewusstseinsbildung. (Quelle: Landeshauptstadt München)