Nach Falschfahrt auf A45 bei Florstadt: Zwölfjähriges Mädchen gestorben


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A45 bei Florstadt Zwölfjährige stirbt nach Falschfahrt auf A45

Nach einer Falschfahrt auf der A45 in der Wetterau ist eines der drei lebensgefährlich verletzten Kinder gestorben. Bei dem Unfall waren bereits ihre Mutter und ein anderer Fahrer ums Leben gekommen. Die Geschwister des Mädchens und ihr Vater sind weiter in kritischem Zustand.

Ein Abschleppwagen hebt ein verbeultes, rotes Auto von der Autobahn. Darunter liegen Trümmer auf der Fahrbahn.

Der Autofahrer aus Hagen wurde bei der Kollision so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Bild © Reller GmbH

Nach dem schweren Unfall mit einer Falschfahrerin auf der A45 nahe Florstadt (Wetterau) ist eines der drei lebensgefährlich verletzten Kinder gestorben. Das zwölfjährige Mädchen sei am frühen Dienstagabend infolge seiner Verletzungen gestorben, teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit.

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00:19 Min.|Andreas Gerlach

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Die Mutter der Kinder war in der Nacht zum Sonntag an der Anschlussstelle Florstadt aus unbekannter Ursache in falscher Richtung auf die Autobahn gefahren. Die 34-Jährige aus Obernburg (Bayern) war mit den drei Kindern und ihrem 39 Jahre alten Ehemann unterwegs. Sie seien von einer "Feierlichkeit" gekommen, sagte ein Polizeisprecher der hessenschau.

Frontal mit anderem Auto zusammengestoßen

Das Auto der Frau kollidierte frontal mit hoher Geschwindigkeit mit dem Wagen eines 70-Jährigen aus Hagen (Nordrhein-Westfalen). Er und die 34-Jährige starben. Ihr Ehemann und ihre drei Kinder im Alter zwischen 10 und 15 Jahren wurden schwerst verletzt. Der 39 Jahre alte Mann und zwei der Kinder befanden sich nach Angaben der Polizei auch am Mittwoch noch in kritischem Zustand.

Durch den Unfall waren alle Insassen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt worden und mussten befreit werden. Sie mussten teilweise mit Rettungshubschraubern in Kliniken gebracht werden. Zur Ermittlung der genauen Unfallursache beauftragte die Staatsanwaltschaft einen Gutachter.

Polizei steht vor einem Rätsel

Wie es zu der Falschfahrt kommen konnte, gibt der Polizei Rätsel auf. "Eigentlich gibt es an der Auffahrt genügend Hinweise und Schilder, die ein falsches Auffahren verhindern", sagte ein Sprecher der Polizei. "Doch anscheinend hat das alles nichts geholfen."

Kurz vor dem Unfall seien mehrere Anrufe von besorgten Zeugen eingegangen, die die Falschfahrt des Wagens bemerkt und gemeldet hätten. Doch dann habe es schon gekracht. Ein Gutachter soll im Auftrag der Staatsanwaltschaft Gießen den genauen Unfallhergang ermitteln.