Nach Havarie: Tiergarten Höckendorfer Heide sammelt knapp 4.400 Euro für Wasseranschluss


Video: Tiergarten Höckendorf ohne Wasseranschluss (2 Min)

Crowdfunding-Aktion

Stand: 07.09.2026 06:00 Uhr

Das Wasserschleppen mit Eimern und Schubkarre im Tiergarten Höckendorfer Heide in Klingenberg hat bald ein Ende. Denn der kleine Tierpark hat nach einer Havarie mit einer Crowdfunding-Aktion 4.000 Euro gesammelt. Am Mittwoch wurde das Spendenziel erreicht. Damit kann der Anschluss an das kommunale Wassernetz wiederhergestellt werden.

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von MDR SACHSEN

Freude und Erleichterung im Tiergarten Höckendorfer Heide: Bald heißt es wieder "Wasser marsch". Der Tierpark in Klingenberg hat bei einer Crowdfunding-Aktion sein Spendenziel von 4.000 Euro erreicht. Bislang haben 79 Unterstützerinnen und Unterstützer 4.396 Euro gespendet. Damit kann der kleine Zoo mit knapp 70 Tieren den Anschluss an das öffentliche Trinkwassernetz herstellen.

Ein Wassertank

Da die Zisterne kaputt ist und die Wasserrohre marode sind, muss Tierpflegerin Skadi Jüngling aus dem Tiergarten Höckendorfer Heide seit Wochen Wasser für ihre Tiere schleppen.

Pflegerin Skadi Jüngling: "Wir sind überglücklich"

Pflegerin Skadi Jüngling sagte MDR SACHSEN: "Wir haben die 4.000 Euro am Mittwoch übertroffen und sind darüber überglücklich." Im Mai war die Zisterne des Tiergartens aufgrund einer Havarie vollständig geleert worden. Seitdem mussten die Tiere mit Eimern, Schubkarren und Wasser aus einem großen Tank versorgt werden. Und das auf einem hügeligen Gelände. Muskelkater hatte bei den Mitarbeitern Hochkonjunktur.

Der neue Wasserschacht wurde bereits am Mittwoch im Tiergarten Höckendorfer Heide gesetzt.

Der neue Wasserschacht wurde bereits am Mittwoch im Tiergarten Höckendorfer Heide gesetzt.

Die Wasserversorgung soll künftig wieder komfortabler ablaufen: "Die Baggerarbeiten haben schon begonnen. Wenn die Arbeiten gut vorangehen, können wir im allerbesten Fall schon nächste Woche den Anschluss an das Wassernetz herstellen." Ein Wiederanschluss der Zisterne war wegen maroder Rohre nicht mehr möglich.

Tierparkhilfe

Die weißen Barockesel konnten bereits umziehen. Das Wasser für die Tiere kommt künftig aus dem Wassernetz der Gemeinde.

Auf dem 6,5 Hektar großen Gelände im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sind unter anderem Alpakas, Esel, eine Erzgebirgsziege, ein Shetland-Pony, der Laufvogel Nandu, Zebu-Rinder, Schafe und Damwild untergebracht.

MDR (cke/bbr)