Marvel-Konkurrent DC auf der Kippe: Nach Supergirl-Flop erwischt es angeblich zwei Serien
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Während Marvel Triumphe feiert, wackelt das DC Universe bedenklich: Zwei Serien sind wohl so gut wie am Ende.
Das hört sich alles andere als gut an. Zwei Serien des Marvel-Konkurrenten DC Universe wurden laut eines Berichts auf Eis gelegt. Ein direkter Bezug zum Flop von Supergirl im Kino ist freilich nicht offiziell bestätigt. Doch das Großprojekt von Filmemacher James Gunn wackelt nach nur etwas mehr als einem Jahr bereits bedenklich.
Welche Serien des DCU kommen als Nächstes?
Mit Lanterns startet am 17. August 2026 die nächste DCU-Serie auf HBO Max. Besonders interessant ist dabei der Ton der Produktion: Statt eines klassischen, kunterbunten Superheldenspektakels setzt die Serie eher auf düstere Thriller-Elemente. Vergleiche mit True Detective werden immer wieder bemüht. Doch nach dem Streaming-Start von Lanterns stellt sich die Frage, welche DCU-Serien tatsächlich erscheinen werden – und welche Projekte inzwischen ins Wanken geraten sind.
Marvel feiert aktuell mit Spider-Man 4 im Kino Rekorde. DC legte mit Supergirl hingegen einen krachenden Flop hin. Berichte, dass angeblich zwei Serien des DC Universe auf Eis gelegt wurden, heizen Spekulationen an, wie viel Vertrauen Warner noch in James Gunn und die Zukunft des DC Universe hat.
Als Nächstes gelten vor allem die zweite Staffel von Creature Commandos (2027) sowie Booster Gold als gesetzt. Das zweitgenannte Projekt befindet sich weiterhin in Entwicklung, ein konkreter Veröffentlichungstermin steht allerdings noch aus. Und mit zwei weiteren offiziell angekündigten Serien brauchen wir vielleicht gar nicht mehr zu rechnen.
Welche DCU-Serien wurden auf Eis gelegt?
Eigentlich plante man bei Warner fest mit Waller und Paradise Lost. Laut aktuellen Berichten wurden beide Projekte jedoch vorerst auf Eis gelegt. Waller sollte sich um Amanda Waller (Viola Davis) drehen, einen Charakter, der bereits im DC Extended Universe eine wichtige Rolle spielte. Paradise Lost sollte auf Themyscira, der Heimat von Wonder Woman, spielen.
Sollte das tatsächlich der Fall sein, ist das durchaus überraschend, da James Gunn noch vor Kurzem bestätigt hatte, dass sich beide Serien in aktiver Entwicklung befinden. Falls der Bericht jedoch zutrifft, liegt die Vermutung nahe, dass Warner mittlerweile vorsichtig geworden ist, wenn es um künftige Filme und Serien des DCU geht. Als möglicher Grund könnte man unter anderem den Misserfolg von Supergirl ins Spiel bringen.
Noch ist das reine Spekulation. Sollte Warner jedoch tatsächlich erste Projekte zurückstellen, könnte das ein früher Indikator dafür sein, dass man nicht mehr groß mit dem DCU plant. Falls außerdem noch Clayface (22. Oktober 2026) und Man of Tomorrow (Superman 2, 8. Juli 2027) an den Kinokassen scheitern, könnte dies bereits das Ende des Marvel-Konkurrenten unter James Gunn bedeuten.
Quelle: The Ankler