Nach ordentlichem Werder-Debüt gegen Leipzig: Wie viel Zeit benötigt Neuzugang Arthur noch?
Stand: 12.09.2026, 13:26 Uhr
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Arthur hat gegen RB Leipzig ein ordentliches Debüt für Werder Bremen gefeiert - Trainer Daniel Thioune sieht trotzdem noch Verbesserungspotenzial.
Bremen – Von Simon Döring. Ein zu sachte gespielter Rückpass Arthurs hatte Torhüter Karl Hein während des Heimspiels des SV Werder Bremen gegen RB Leipzig (3:1) zwischenzeitlich ziemlich in Bedrängnis gebracht. Der Keeper rettete die Situation – auch weil der VAR einen ursprünglichen Elfmeterpfiff des Schiedsrichters wieder einkassierte. Nur drei Tage lagen zwischen der Verpflichtung des brasilianischen Rechtsverteidigers und dessen Startelf-Debüt: wenig Zeit, um sich komplett mit den Teamkollegen abzustimmen. Werder-Trainer Daniel Thioune zeigt sich vor dem Auswärtsspiel gegen den 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) optimistisch, dass es nach und nach besser wird: „Bei Arthur müssen wir die Fantasie entwickeln, dass er uns helfen kann. Ich finde, dass er schon gute Momente hatte, sich aber vielleicht noch nicht so viel zugetraut hat. Gerade, wenn wir dann in der Eröffnung waren. Das war in der zweiten Halbzeit dann besser.“

Werder Bremens Daniel Thioune über Arthur: „Man sieht, dass bei Arthur noch etwas Wettkampffähigkeit fehlt - das wird kommen“
Eine zweite Hälfte, die Arthur allerdings nur bis zur 67. Minute miterlebte. Aus „konditionellen Gründen“, wie Thioune betont. Eine leichte Blessur behinderte den Südamerikaner am Ende der Vorbereitung bei seinem eigentlich Club Bayer 04 Leverkusen, weswegen die komplette Spieldauer für ihn aktuell noch nicht möglich sei. „Man sieht, dass bei Arthur noch etwas Wettkampffähigkeit fehlt - das wird kommen. Es hat mich dann aber sehr gefreut, dass Mick Schmetgens defensiv so gut war und offensiv auch stattgefunden hat.“
Für den Neuzugang wünscht sich der Coach des SV Werder Bremen vor allem eines: Zeit. „Bei Arthur ist es jetzt auch erst eine Woche, ich sehe ihn sieben Trainingseinheiten. Er ist ein sehr aufgeweckter, aufgeschlossener Junge. Er hat noch die Möglichkeit zu adaptieren, und das wird er mit Sicherheit auch noch.“ Beweisen darf er sich wahrscheinlich direkt wieder in Köln, vermutlich erneut von Beginn an. (sdö)