Nächste Pyro-Strafe: Werder Bremen zahlt für Zündeleien auf dem Kiez – Gesamtsumme immer größer


Stand: 14.07.2026, 13:00 Uhr

Kommentare

Uns auf Google folgen

Werder Bremen wird erneut wegen des Abbrennens von Pyrotechnik durch Fans zur Kasse gebeten. Wie hoch die Pyro-Strafe dieses Mal und insgesamt ist.

Bremen – Rein sportlich geht der Blick längst auf die neue Saison, doch beim Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) werden auch in diesen Tagen noch allerlei illegale Handlungen aus der vergangenen Spielzeit abgearbeitet. Dabei ist nun auch eine weitere Pyro-Strafe gegen den SV Werder Bremen ausgesprochen worden, nachdem Fans des Bundesligisten am 22. Februar während des Auswärtsspiels gegen den FC St. Pauli durch unerlaubte Zündeleien aufgefallen waren.

Pyrotechnik im Gästeblock: Wegen des Fehlverhaltens seiner Fans beim Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli wurde Werder Bremen mit der nächsten Pyro-Strage belegt.

Pyrotechnik im Gästeblock: Wegen des Fehlverhaltens seiner Fans beim Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli wurde Werder Bremen mit der nächsten Pyro-Strage belegt. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Buriakov

Pyrotechnik gegen den FC St. Pauli: Werder Bremen erhält nächste Pyro-Strafe wegen Fan-Zündeleien

Insgesamt 11.000 Euro werden dieses Mal fällig, weil beim Gastspiel auf dem Kiez gleich mehrfach „mindestens ein pyrotechnischer Gegenstand entzündet“ worden sei. Konkret beziehen sich die Justiziare auf Feuerereignisse in der 2., 4., 15., 21., 28., 35., 42., 44., 53., 61. und 82. Spielminute. Da das Abfackeln pro Gegenstand mit 1.000 Euro geahndet wird, ergibt sich die genannte Gesamtsumme. Das Urteil ist rechtskräftig, Werder Bremen kann vom verlangten Betrag bis zu 3600 Euro für „eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen“ verwenden, heißt es in einem offiziellen Schreiben des Gerichts.

Für Werder Bremen ist es das nächste Kapitel einer Strafzahlungssammlung der Saison 2025/2026, die sich schon jetzt in erschreckenden Höhen bewegt – und es dürften noch weitere Richtersprüche folgen. Bislang wurden die Vergehen mit exakt 462.000 Euro sanktioniert, wodurch der Gesamtbetrag weit über den Summen der vorherigen Spielzeiten liegt. 2024/25 waren es 308.800 Euro gewesen, zwölf Monate zuvor waren sogar 380.500 Euro wegen des Abbrennens von Pyrotechnik zusammengekommen. (mbü)