Tadej Pogacar steht vor historischem fünften Tour-de-France-Sieg


Publiziert25. Juli 2026, 17:31

Tour de FranceNetz rettet Ausreisser vor Sturz über den Hang – Pogacar vor Sieg

Rad-Superstar Tadej Pogacar steht vor dem Sieg der Tour de France. Der Slowene erreichte die Königsetappe als Vierter. Ausreisser Richard Carapaz gewann die Etappe.

Deutsche Presse-Agentur

Der US-Amerikaner Sepp Kuss stürzte zweimal auf der Königsetappe. Einmal rettete ihn das Netz.SRF

Darum gehts

Tadej Pogacar steht dicht vor seinem fünften Gesamtsieg bei der Tour de France. Der slowenische Radstar erreichte auf der Königsetappe als Vierter das Ziel in Alpe d’Huez. Den Etappensieg holte sich Ausreisserkönig Richard Carapaz aus Ecuador, der von zwei Stürzen des zwischenzeitlich führenden Sepp Kuss profitierte. Beim zweiten Mal stürzte der Amerikaner in einer heimtückischen Kurve. Kuss war nicht mit hohem Tempo unterwegs und konnte sich auf dem Bordstein in das Fangnetz, das zur Sicherheit vor dem drohenden Sturz den Hang hinunter angebracht wurde, retten.

Pogacar stellte sich auf der vorletzten Tour-Etappe über 170,9 Kilometern mit Start in Le Bourg d’Oisans in den Dienst seines an diesem Tag fünftplatzierten Teamkollegen Isaac del Toro, um dessen dritten Gesamtrang abzusichern. Mit einem Abstand von 6:26 Minuten auf Evenepoel vom deutschen Red-Bull-Team und 9:42 Minuten auf del Toro geht Pogacar auf die finale Etappe in Paris. Holt der Slowene den erwarteten Gesamtsieg, ist er fünfmaliger Tour-de-France-Sieger.

Wegen Waldbränden: Schlussetappe verkürzt

Am Sonntag endet die 113. Tour de France in der französischen Hauptstadt. Allerdings anders als geplant: Wegen der schweren Waldbrände im Südwesten des Landes und der damit benötigten Rettungskräfte wird die letzte Etappe deutlich verkürzt und komplett in die Hauptstadt verlagert.

Statt 133 Kilometer stehen nur noch 89 an. Die Profis rollen in Paris los statt im Vorort Thoiry. Zwei zusätzliche Runden rund um die Champs-Élysées werden eingebaut, teilten die Veranstalter mit. Die drei Überquerungen des Montmartre-Hügels bleiben bestehen.

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