Oktoberfest gestartet: So können Sie sich vor einer Ansteckung mit der Wiesngrippe schützen


Oktoberfest gestartet So können Sie sich vor einer Ansteckung mit der Wiesngrippe schützen

21.09.2026 08:10 Uhr

Bierkrüge vor in einem Festzelt beim Oktoberfest.
Durch das Oktoberfest in München wird häufig die Wiesngrippe übertragen. © Unsplash+/Getty Images

Millionen Menschen feiern jedes Jahr auf dem Oktoberfest in München. Dadurch erhöht sich das Risiko für die Wiesngrippe. So können Sie sich davor schützen.

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In München heißt es bald wieder „O‘zapft is“. Denn vom 19. September bis zum 4. Oktober 2026 werden wieder über 6,5 Millionen Besucherinnen und Besucher auf der Theresienwiese in München zum Oktoberfest erwartet. Dazu gehören natürlich volle Festzelte, viele Maß Bier und lautes Mitsingen der Wiesn-Hits. Und auch außerhalb Bayerns wird gefeiert – in NRW zum Beispiel beim Rü Oktoberfest in Essen. Egal, ob in München oder Essen – häufig nehmen Oktoberfestgänger aber nicht nur schöne Erinnerungen mit nach Hause, sondern auch Husten, Schnupfen und Fieber. Die sogenannte „Wiesngrippe“ breitet sich im engen Gedränge der Festzelte leicht aus.

Was ist die „Wiesngrippe“?

Jedes Jahr kommen Millionen Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt nach München zum Volksfest auf der Theresienwiese. Dadurch können sich Bakterien und Viren leicht übertragen, besonders jene, die die oberen Atemwege betreffen. Dazu komt neben der großen Menschenmenge auch eine Kombination aus Schlafmangel, Alkoholkonsum und einem geschwächten Immunsystem. Die Wiesngrippe ist dabei eigentlich keine eigene Erkrankung, sondern eher ein Sammelbegriff für ein Krankheitsbild. Dazu gehören Erkältungen durch Rhinoviren oder Coronaviren sowie grippale Infekte und die Grippe (Influenza).

Zu den Beschwerden zählen typische Symptome für eine klassische Virusinfektion der Atemwege:

Wiesngrippe 2026: So können Sie sich auf dem Oktoberfest schützen

Wie bei vielen anderen Infektionskrankheiten können Besucherinnen und Besucher des Oktoberfests Einiges unternehmen, um das Risiko einer Ansteckung mit der sogenannten Wiesngrippe zu verringern. Besonders dort, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, lohnt es sich, auf die eigene Hygiene und das allgemeine Wohlbefinden zu achten. Dabei helfen unter anderem folgende Maßnahmen:

Gibt es eine Impfung gegen die Wiesngrippe?

Gegen die Wiesngrippe kann man sich nicht impfen lassen. Allerdings gibt es Impfungen gegen einige Viren, die im Herbst verbreitet sind. Dazu gehören Influenza (Grippe), SARS-CoV-2 (COVID-19) und das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV). Im besten Fall lassen sich Besucherinnen und Besucher früh genug impfen, denn ein vollständiger Impfschutz ist erst nach etwa zehn bis 14 Tagen aufgebaut.

Passend zum Oktoberfest haben das LMU Klinikum und das TUM Klinikum in München eine Kampagne an den Start gebracht. „München impft“ soll dafür sorgen, dass sich mehr Münchnerinnen und Münchner gegen Influenza, RSV und COVID-19 impfen. Niedergelassene Haus- und Fachärzte sowie teilnehmende Apotheken impfen gegen Influenza, RSV und COVID-19.