Peinlichkeit bei Parlamentseröffnung: Wie Prinzessin Madeleine das nächste Mode-Desaster verhindern will
Stand: 29.09.2026, 20:05 Uhr
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Keine Wiederholung des Mode-Schocks von 2015: Vor der Parlamentseröffnung greift Prinzessin Madeleine jetzt vorsorglich zum Telefon.
Stockholm – Wenn die schwedische Königsfamilie alljährlich zur feierlichen Eröffnung des Parlaments zusammenkommt, richtet sich die Aufmerksamkeit des Landes nicht nur auf Thronrede und Zeremoniell. Auch die Garderobe der royalen Damen wird mit Argusaugen beobachtet – und Prinzessin Madeleine (44) weiß aus schmerzhafter Erfahrung, was passiert, wenn die modische Abstimmung hinter den Palastmauern fehlschlägt.
Denn bei der Parlamentseröffnung 2015, Madeleines erster Teilnahme nach ihrer Rückkehr in die königlichen Repräsentationspflichten, ereignete sich ein Missgeschick, das noch heute in Erinnerung geblieben ist: Sie und ihre Schwägerin Prinzessin Sofia (41) erschienen beinahe im identischen Outfit. Beide trugen weiße Jacken mit schwarzen Akzenten, dazu schwarze Röcke und Pumps – ein modischer Gleichklang, der für Aufsehen sorgte.

„Sofia und Madeleine sehen sich wirklich zum Verwechseln ähnlich. Bei einem schicken Event möchte man natürlich nicht das gleiche Outfit wie jemand anderes tragen. Es ist schon etwas seltsam, dass so etwas passieren kann“, kommentierte Stilexpertin Emma Danielsson damals gegenüber dem schwedischen Boulevardportal Expressen. Schwedens Hofreporterin Helena Wiklund fasste die Situation für das Magazin Svensk Damtidning treffend zusammen: „Ein Albtraum für Sofia und Madeleine […]. Es war schwer zu erkennen, wo eine Prinzessin begann und wo die andere endete.“
Jahrhundertealte Tradition: Der strenge Schwarz-Weiß-Dresscode am Hof
Dass es überhaupt zu dieser Dopplung kommen konnte, liegt vermutlich an den strengen protokollarischen Vorschriften des schwedischen Hofes. Der Schwarz-Weiß-Code bei der Parlamentseröffnung hat tiefe historische Wurzeln: Er geht direkt auf die traditionelle Hoftracht („Hovdräkt“) zurück, die weibliche Mitglieder des Königshauses einst beim Staatsakt trugen – bodenlange schwarze Samtgewänder mit weißen Seidenärmeln, Hermelinbesatz und funkelnden Tiaras.

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Obwohl diese historische Amtstracht längst abgelegt wurde, gilt die farbliche Zweiteilung bis heute als ungeschriebenes Gesetz. Königin Silvia (82) und Kronprinzessin Victoria (49) navigieren diese enge Palette seit Jahren souverän, indem sie Schnitt, Stoffe und Accessoires gezielt aufeinander abstimmen.
Wie Prinzessin Madeleine den berüchtigten Doppel-Look diesmal verhindern will
In diesem Jahr gewinnt die Frage nach der perfekten Absprache zusätzliche Brisanz: Prinzessin Sofia kehrt nach ihrer Babypause ins royale Rampenlicht zurück, nachdem sie den Staatsakt im Vorjahr nach der Geburt von Tochter Ines (1) ausgelassen hatte.
Um ein peinliches Déjà-vu auf den Rängen des Plenarsaals zu verhindern, überlässt Madeleine dieses Mal nichts dem Zufall. Schwedischen Medienberichten zufolge stehen die Schwägerinnen im Vorfeld des feierlichen Staatsakts in engem telefonischem Austausch. Vom genauen Schnitt der Blazer bis zu den textilen Nuancen stimmen die beiden Prinzessinnen ihre Garderobe diskret ab. Was 2015 wie ein unglücklicher Zufall wirkte, hat bei Madeleine zu einer klaren Routine geführt – denn bei der feierlichen Parlamentseröffnung am 29. September steht auch in diesem Jahr jedes Detail im Scheinwerferlicht. Verwendete Quellen: svenskdam.se, expressen.se