Eintracht gegen Mainz 05: Atubolu hält Elfmeter – im Gegenzug schlägt Burkardt zu


Stand: 12.09.2026, 15:24 Uhr

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Sieben Gegentore und noch kein Sieg: Frankfurt steht vor dem Derby in Mainz bereits unter Druck. Die 05er reisen dagegen mit Rückenwind an. Jetzt im Liveticker.

Mainz 05 – Eintracht Frankfurt: 0:2 (Halbzeit)

Update, 15.20 Uhr: Auswärts bleibt die Eintracht ein Sorgenkind: In den vergangenen zwölf Bundesliga-Gastspielen gab es nur einen Sieg – im Frühjahr beim späteren Absteiger Wolfsburg. Mainz kommt dagegen mit einer kuriosen Bilanz daher. Der FSV ist zwar seit sieben Ligaspielen ungeschlagen, wartet zu Hause aber bereits seit vier Partien auf einen Sieg.

Update, 15.15 Uhr: Im Mittelpunkt steht Jonathan Burkardt, der Mainz 2025 als Rekordtorschütze verließ. Seine erste Saison in Frankfurt verlief wegen einer Verletzung schwierig. Nun kehrt der Angreifer nach Mainz zurück – mit einer starken Torbilanz im Gepäck: 27 seiner 55 Bundesliga-Treffer waren das 1:0 für sein Team. Zuletzt traf er bei der Niederlage gegen Augsburg.

Update, 15.05 Uhr: Herzlich willkommen zum Liveticker am 3. Bundesligaspieltag. Mainz 05 empfängt heute die Frankfurter Eintracht. SGE-Coach Adi Hütter reagiert auf die 1:4-Pleite gegen Augsburg mit zwei Änderungen: Maluze und Aseko starten für Götze und Ebnoutalib. Zudem feiert Collins nach Verletzung sein Kader-Comeback. Höjlund und Chaibi fehlen.
Bei Mainz gibt es nach dem 5:0 beim HSV nur eine Änderung: Zentner ist nach überstandenen Oberschenkelproblemen zurück im Tor und verdrängt Schwolow auf die Bank.

Vorbericht: Der Rhein-Main-Klassiker kommt für Eintracht Frankfurt auf den ersten Blick zur Unzeit. Oder doch genau zur richtigen Zeit? Nach zwei Spielen steht noch kein Sieg zu Buche, dazu sieben Gegentore. Nun wartet mit dem FSV Mainz 05 ein Gegner, der nach dem 5:0 in Hamburg voller Selbstvertrauen steckt. Am Samstag (12. September, TV-Infos hier) braucht die Eintracht deshalb vor allem Stabilität und muss eine Reaktion zeigen.

Younes Ebnoutalib sitzt gegen Mainz zunächst auf der Bank.

Younes Ebnoutalib sitzt gegen Mainz zunächst auf der Bank. © AFP/KIRILL KUDRYAVTSEV

Die Frankfurter Defensive bleibt wie in der vergangenen Saison das große Sorgenkind. Beim 3:3 in Berlin wechselten sich Rückstand, eine Zwei-Tore-Führung und deren Verspielung ab, gegen Augsburg folgte dann jedoch eine deutliche 1:4-Klatsche. Mainz hat dagegen bislang kein Gegentor kassiert: Auf das 0:0 gegen Paderborn folgte der beeindruckende Kantersieg in Hamburg. Die Rheinhessen gehen entsprechend als Favorit ins Derby.

Mainz als Charaktertest für Frankfurt

Personell ist die Lage bei den Gastgebern allerdings überschaubar: Dominik Kohr, Eric Martel, Silas und Kapitän Silvan Widmer fehlen. Robin Zentner dürfte nach überstandenen Oberschenkelproblemen wieder das Mainzer Tor hüten. Bei Frankfurt stehen Nnamdi Collins, Ansgar Knauff und Jessic Ngankam nicht zur Verfügung. Alle übrigen Spieler kann Cheftrainer Adi Hütter einsetzen.

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Hütter erwartet einen Gegner, der unter Urs Fischer für defensive Ordnung und offensive Qualität steht: „Ich erwarte typischen Urs-Fischer-Fußball. Eine Mannschaft, die sehr gut verteidigen kann, aber auch in der Offensive ihre Qualitäten hat.“ Zugleich fordert er von seinem Team Entschlossenheit: „Wir müssen dagegenhalten. Wir müssen das Spiel von der ersten Minute an annehmen.“

Auch einige Experten sehen die Mainzer in diesem Duell vorn. Bei Frankfurt wird unterdessen über eine mögliche Dreierkette diskutiert. Elias Baum und Keita Kosugi konnten jeweils auf den Außenverteidigerpositionen noch nicht ganz überzeugen und wiesen Probleme auf. Ein Systemwechsel könnte die grundsätzlichen Defizite also möglicherweise lösen. In jedem Fall muss die Eintracht nun im Derby zeigen, dass sie auch mental stabil genug ist, direkt zum Ligaanfang eine schwierige Phase zu stoppen. (LF)