Samsung Galaxy S26 FE vorgestellt: Sieht so Fan-Service aus?
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Eigentlich soll die sogenannte Fan-Edition der Galaxy-Serie von Samsung Top-Features zum erschwinglichen Preis liefern. Im Fall des Galaxy S26 FE darf man sich aber fragen: Für wen ist dieses Smartphone eigentlich?
Was bei Apple das iPhone 17e ist, soll bei Samsung das Galaxy S26 FE sein: eine günstigere Variante der Top-Modelle, mit ähnlichen Features. Doch in diesem Jahr verfehlt Samsung das Ziel. Ab 799 Euro soll es das neue FE zu kaufen geben. Betrachtet man die unverbindliche Preisempfehlung von Galaxy S26, S26 Plus und S26 Ultra, wäre das ein guter Deal. Blickt man dagegen auf die Preisentwicklung der Smartphones, ist es das auf keinen Fall. Wer 40 Euro drauflegt, bekommt schon das leistungsstarke Ultra. Greift ihr zum normalen Galaxy S26, spart ihr andersherum rund 150 Euro gegenüber dem FE, müsst aber keine Abstriche bei der Ausstattung machen – im Gegenteil.
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Galaxy S26 FE in vielen Bereichen unterlegen
Der Bildschirm ist mit 6,7 Zoll genauso groß wie der des Galaxy S26 Plus. Auch hier handelt es sich um ein OLED-Display mit 120-Hertz-Bildrate. Damit enden die Gemeinsamkeiten schon fast. Im Inneren taktet mit dem Exynos 2500 der Samsung-Prozessor aus dem faltbaren Galaxy Z Flip aus dem Vorjahr. Im normalen S26 und im Plus-Modell ist der Exynos 2600 verbaut. Der Unterschied klingt marginal. Tatsächlich wurde der neuere Chip aber im 2- und der Vorgänger im 3-Nanometer-Prozess gefertigt. Er arbeitet also effizienter. Damit nicht genug: Laut Samsung ist der Exynos 2600 dem Vorgänger in allen Belangen deutlich überlegen: schneller bei KI, besser im Ray-Tracing, flotter bei der Bildbearbeitung,
Darüber hinaus ist das FE mit weniger Speicher ausgestattet. Für Apps und Fotos stehen nur 128 Gigabyte zur Verfügung, der Arbeitsspeicher beläuft sich auf acht Gigabyte. Die anderen S26-Modelle haben mindestens 256 und zwölf Gigabyte.
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Galaxy S26 FE: Bei der Software einen Schritt voraus
Das Spiel setzt sich bei der Kamera fort. Zwar kommt auf der Rückseite ebenfalls eine Dreifachkamera zum Einsatz. Sie setzt sich aus der Hauptkamera (50 Megapixel) und je einer Ultraweitwinkel- (zwölf Megapixel) und einer Telelinse (acht Megapixel) zusammen. Beim Galaxy S26 Plus ist die Konfiguration ähnlich. Die Telekamera bietet mit zwölf Megapixeln aber eine höhere Auflösung. Was beide eint, ist die dreifache Vergrößerung.

Von oben nach unten: Die Ultraweitwinkelkamera mit 12, die Hauptkamera mit 50 und die Telekamera mit 8 Megapixeln. (Bild: Samsung)
Samsung verspricht dennoch gute Bilder, auch bei schlechten Lichtverhältnissen, integriert sogar eine KI-Funktion, die es auf den anderen S26-Modellen noch nicht gibt. Mit „My Fancam“ soll etwa der Hauptact bei einem Konzert automatisch im Bild bleiben.
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Möglich ist das, weil Samsung das Galaxy S26 FE bereits mit der Betriebssystemoberfläche One UI 9 ausstattet. Diese ist zwar schon auf den neuen Foldables installiert, die bestehende S26-Serie hat das Update aber noch nicht erhalten. Die Software bringt zahlreiche KI-Funktionen mit. Darunter die Fotobearbeitung, mit der man Bilder per Prompt verändern kann, aber auch die verbesserte Now Nudge. Das Feature soll Nachrichten nach Informationen scannen und etwa einen Shortcut zum Kalender anzeigen, wenn es ein Datum erkennt. Mit OneUI 9 funktioniert das auch im Notificationscenter. Überlebenswichtig ist das alles nicht. Und die anderen Modelle dürften die Funktion demnächst per Update erhalten.
Das Galaxy S26 FE ist den anderen Geräten in fast jedem Punkt unterlegen, aber deutlich teurer. Selbst für hart gesottene Samsung-Fans lohnt sich das Smartphone zumindest laut den Daten auf dem Papier nicht. Mit dem Galaxy S26 und dem S26 Plus fährt man deutlich günstiger – und besser. Auch wenn OneUI 9 noch fehlt. Erhältlich ist das Gerät ab dem 4. September.
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