Schon über 100 Fälle in München: Diebstahl-Serie beschäftigt Polizei – mehrere Viertel im Fokus


Stand: 06.08.2026, 20:00 Uhr

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Bildnachweis:	Emanuel M Schwermer
Creative #:	1139146250
Lizenztyp:	Lizenzfrei
Kollektion:	DigitalVision
Max. Dateigröße:	5447 x 3631 px (46,12 x 30,74 cm) - 300 dpi - 6 MB
Hochgeladen am:	29. März 2019
Ort:	Munich, Bavaria, Germany
Releaseangaben:	Keine Freigaben erforderlich
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Außenspiegel als fette Beute für Kriminelle: Die Teile können mehrere tausend Euro kosten. © Schwermer/Getty

Seit Jahresbeginn haben Unbekannte in München 159 Außenspiegel von parkenden Autos gestohlen. Die Gläser lassen sich innerhalb weniger Sekunden aus dem Gehäuse hebeln.

München – Ein kurzer Griff, ein leises Knacken – und schon ist der Außenspiegel weg. In München haben es Diebe auf die Spiegel neuer Autos abgesehen. 159 Fälle registrierte das Polizeipräsidium seit Jahresbeginn. Der Schaden: rund 220.000 Euro! Besonders im Münchner Osten treiben die Täter ihr Unwesen. Giesing, Harlaching und Bogenhausen gelten als Brennpunkte. Häufig schlagen die Diebe gleich in einer ganzen Straße zu und räumen mehrere Fahrzeuge ab – meist nachts, auffällig oft von Sonntag auf Montag.

Außenspiegel-Diebe schlagen 159-mal zu: Polizei München warnt vor Bande

Die Beute wirkt unscheinbar, ist aber wertvoll. Moderne Außenspiegel sind Hightech-Bauteile mit Kameras, Parkassistenten und Sensoren. Die Spiegelgläser lassen sich innerhalb weniger Sekunden aus dem Gehäuse hebeln, weil sie nur gesteckt sind. In einzelnen Fällen bauten die Täter sogar Abstandssensoren aus den Kühlergrills aus. Betroffen sind vorwiegend BMWs, aber auch andere Marken bleiben nicht verschont. Erst kürzlich verschwand in der Brehmstraße der linke Außenspiegel eines Toyota. Am 13. April stahlen Unbekannte in Bogenhausen den linken Außenspiegel eines BMW i4 – Schaden: rund 4000 Euro. Die Polizei vermutet, dass die Täter zu Fuß unterwegs sind und ihre Beute in Rucksäcken abtransportieren. Sie konnten bislang nicht geschnappt werden. Die geklauten Spiegel tauchen häufig auf Online-Verkaufsplattformen wieder auf.

Das Problem ist kein Münchner Einzelfall. In vielen Städten und Gemeinden häufen sich ähnliche Taten. Von den Dieben fehlt meist jede Spur.