Sie dachten, jetzt sei es schon schlimm? Dann schauen Sie mal, was im September auf uns zukommt


Stand: 02.08.2026, 06:10 Uhr

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Was sich für den September andeutet, macht Sorge – Deutschlands Pegel sinken bedrohlich. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

Frankfurt – Eigentlich hatten viele gehofft, dass nach diesem glühenden Sommer endlich Entspannung kommt. Doch weit gefehlt. Die Böden sind vielerorts staubtrocken, die Pegel in Rhein, Elbe und Donau kämpfen schon jetzt mit Niedrigwasser – und ein ordentlicher Landregen ist weit und breit nicht in Sicht. Wer geglaubt hat, der Herbst bringe die große Wende, den müssen wir an dieser Stelle leider enttäuschen. Denn was sich für den September andeutet, hat es faustdick hinter den Ohren.

Der September soll deutlich zu trocken ausfallen.

Extreme Septemberprognose 2026: Der Monat soll deutlich zu trocken ausfallen – schon wieder! © Wetterdienst NOAA / CFS -Prognose

Was die neue Wetter-Karte für September zeigt

Ein Blick auf die frische Prognosekarte lässt einem fast den Atem stocken. Über weiten Teilen Deutschlands leuchtet alles in kräftigem Rot und Orange – und das bedeutet nichts Gutes. Diese Farben stehen für deutlich zu wenig Regen im Vergleich zum langjährigen Mittel. Vor allem die Mitte und der Osten müssen sich auf einen Monat einstellen, in dem der Himmel geizig bleibt. Von dem Niederschlag, den unsere ausgedörrten Felder und Flüsse so dringend bräuchten, ist auf dieser Karte kaum eine Spur zu erkennen.

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Kommt jetzt die ganz große Dürre?

Und genau das ist der Punkt, der so manchem Fachmann Sorgenfalten auf die Stirn treibt. Normalerweise rechnet man mit den ganz kritischen Niedrigständen erst im Spätherbst – doch diesmal könnte es deutlich früher richtig eng werden. Sinken die Pegel weiter, drohen der Binnenschifffahrt empfindliche Einschränkungen, die Landwirtschaft bangt um die letzte Ernte, und auch die Natur ächzt unter dem anhaltenden Wassermangel. Noch ist es eine Vorhersage, und das Wetter hat uns schon oft überrascht.

Aber die Signale stehen auf Alarm – und die kommenden Wochen werden zeigen, ob uns wirklich die nächste große Dürre ins Haus steht. Bleiben Sie dran, spannend wird es allemal.