„Ich habe keine Lust“: Eintracht-Trainer mit unmissverständlicher Ansage – sieben Spieler müssen sofort weg
Sieben Streichkandidaten: Eintracht-Trainer Hütter mit klarer Ansage
Stand: 03.08.2026, 18:00 Uhr
Adi Hütter macht Druck: Eintracht Frankfurt soll seinen aufgeblähten Kader noch in dieser Woche deutlich verkleinern. Sieben Profis stehen auf der Streichliste.
Frankfurt – Adi Hütter hat genug. Der Trainer von Eintracht Frankfurt ließ nach dem 1:0-Testspielsieg gegen Waldhof Mannheim keinen Zweifel daran, was er von seinem aktuellen Kader hält – zumindest von dessen Größe. „Ich will keinen 30-Mann-Kader, weil ich einfach keine Lust habe, dass ich mit 28, 30, 32 Spielern trainiere. Wir spielen nur in den deutschen Wettbewerben, im Pokal und der Meisterschaft. Deswegen werden wir den Kader reduzieren müssen. Und es ist nicht einfach, ist für niemanden lustig, aber es ist halt so“, sagte der 56-Jährige am Samstag in aller Deutlichkeit.

Noch in dieser Woche sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Sieben Profis stehen nach Informationen der Bild auf seiner Streichliste – und mindestens einer davon könnte den Verein schon in den nächsten Tagen verlassen. Dass der Kader der SGE dringend verschlankt werden muss und Eintracht-Boss Krösche als Verkäufer gefragt ist, hatte Absolut Eintracht bereits vor einigen Tagen berichtet.
Sieben Streichkandidaten: Eintracht-Trainer Hütter spricht Klartext
Sportvorstand Markus Krösche hat in diesem Sommer zwar wichtige Transfers abgeschlossen – mit Malik Pimpong, Noel Aseko, Otavio und Raphael Onyedika ist das Herzstück des Kaders neu aufgestellt. Doch mit dem Abschluss dieser Zugänge wächst der Druck auf der Abgangsseite: Ohne Nachwuchsspieler umfasst der Frankfurter Kader derzeit 33 Profis.
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Besonders konkret ist die Situation bei Junior Dina Ebimbe. Nach Informationen von Absolut Eintracht sind sich der Franzose und der FC Schalke 04 schon lange einig – und auch die Vereine nähern sich weiter an. Die Ablöse soll im Bereich von 1,3 Millionen Euro liegen, dazu kommen mögliche Boni. Die endgültige Transferentscheidung soll in den kommenden Tagen fallen. Ebimbe, der zuletzt an Stade Brest verliehen war, hat in Frankfurt trotz seines bis 2027 laufenden Vertrags keine Zukunft mehr.
Ebimbe ist aber nicht der einzige Fall, der Krösche als Verkäufer fordert. Michy Batshuayi, Noel Futkeu, Jessic Ngankam und Ellyes Skhiri reisten gar nicht erst mit ins Trainingslager nach Grassau – ein unmissverständliches Signal. Auch Niels Nkounkou hat trotz seiner Teilnahme am Trainingslager keine Zukunft mehr am Main.
Das Septett komplettiert ein Spieler, bei dem die Ausgangslage komplizierter ist. Elye Wahi, im Januar 2025 für 26 Millionen Euro verpflichtet, erhielt längeren WM-Sonderurlaub, um seine Zukunft zu regeln. Nach einem ordentlichen Leih-Halbjahr in Nizza – neun Tore und zwei Vorlagen in 19 Partien – hat er seinen Marktwert zumindest etwas stabilisiert. In Frankfurt wird es für Wahi, der plötzlich im Leipzig-Trikot trainierte, aller Voraussicht nach nicht weitergehen.
Hütter hat sein Ziel klar definiert: „Ich will einfach einen Kader haben von 22, 23 Feldspielern plus Torhüter“, sagte er. Bis spätestens Donnerstag sollen die Entscheidungen fallen. „Wir stehen immer im Austausch und müssen dann schauen, was für uns und für die Spieler am besten ist“, kündigte der Coach mit Blick auf die enge Zusammenarbeit mit Krösche an. (ck)