Siemens Energy: Aufsichtsrat bewilligt milliardenschwere Ausgliederung
Siemens Energy: Aufsichtsrat bewilligt milliardenschwere Ausgliederung
Der Energietechnikkonzern startet die Verselbstständigung der Sparte „Transformation of Industry“. Goldman Sachs sondiert bereits den Markt. Das sind die möglichen Interessenten.
Siemens-Energy-Chef Bruch: Stärkere Fokussierung des Unternehmens. Foto: Siemens Energy
München. Der Aufsichtsrat von Siemens Energy hat grünes Licht gegeben für die milliardenschwere Abspaltung der Sparte „Transformation of Industry“ (ToI) mit dem Dampfturbinen- und Wasserstoffgeschäft. „Unser derzeitiger Investitionsschwerpunkt liegt auf der Stromerzeugung und der Stromübertragung“, sagte CEO Christian Bruch am Dienstagabend.
Daher beginne der Konzern nun mit den Vorbereitungen für die rechtliche und operative Verselbstständigung von ToI. Siemens Energy will sich auf eine Minderheitsbeteiligung zurückziehen. Nach Einschätzung Bruchs kann die Sparte von der Eigenständigkeit profitieren. „Wir sehen Potenzial für weiteres profitables Wachstum, wenn wir die weitere Entwicklung des Geschäfts beschleunigen können“, sagte er.
Damit will sich Siemens Energy von 5,7 Milliarden Euro Umsatz und 17.000 Mitarbeitern trennen. Zu „Transformation of Industry“ gehören neben Dampfturbinen und Wasserstoffelektrolyseuren auch Generatoren und Kompressoren. Theoretisch denkbar ist nun zum Beispiel auch ein Börsengang von ToI. Doch gilt in Industriekreisen nach der Ausgliederung ein Verkauf als wahrscheinlichste Variante. Das Handelsblatt hatte Anfang August über entsprechende Pläne berichtet.

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