Sinéad O'Connor & „No Veteran Dies Alone“: Nachrichten enthüllt - Musikexpress


Produzent David Holmes belegt mit privaten Textnachrichten, wie leidenschaftlich Sinéad O'Connor an „No Veteran Dies Alone“ arbeitete. Alle Details hier.

„Lass uns zusammen Platten machen, bis einer von uns abkratzt“, schrieb Sinéad O’Connor einst an David Holmes.

Zu ihrem dritten Todestag teilte ihr Produzent einige Textnachrichten, die O’Connor ihm während der Arbeit an einem neuen Album sendete.

Ein unfertiges Album als Vermächtnis

„No Veteran Dies Alone“ wurde nie fertiggestellt. Doch David Holmes ließ die Fans von Sinéad O’Connor am 26. Juli wissen, dass sie bis zu ihrem Tod genau das gemacht hatte, was sie liebte, und wie stolz sie auf das neue Projekt gewesen war. „Gott weiß, ob [das Album] jemals das Licht der Welt erblicken wird, aber ich werde dies sagen: ‘No Veteran Dies Alone’ ist ein absoluter Klassiker.“

In den Textnachrichten wird deutlich, wie viel Begeisterung O’Connor für die Musik aufbrachte, die sie gemeinsam mit Holmes erschuf: „Ich drehe selbst durch, weil es so gut klingt“, schrieb sie ihrem Produzenten mit einer Reihe Verbesserungsansätze und Lob: „Es ist alles so gut … Ich bin stolz auf uns!!“

Einige Dinge wollte sie noch hinzufügen: „Ich werde vielleicht noch ein paar Harmonien auf ‘be free’ einsingen, weil ich welche im Kopf hatte, als ich es mir nochmal angehört habe.“

Neben Arbeitsalltag und konkreten Absprachen merkt man auch, wie unkompliziert die Zusammenarbeit in dem Dream-Team gewesen sein muss: „Lass uns zusammen Platten machen, bis einer von uns abkratzt“, fügte sie hinzu.

Geplante Tracklist und Songreihenfolge

Das Album, das sie vor ihrem Tod unfertig gelassen hatte, sei ein „Liebesbrief an ihre Kinder und an die Welt“, kommentierte Holmes seinen Post. Aus dem Chatverlauf lässt sich lesen, was O’Connor für dieses Album geplant hatte: ein A-cappella-Intro, ganz ohne Musik, aber mit eventuell verzerrtem Sound der Stimme. Danach sollte eine chronologisch angeordnete Tracklist folgen, in der Reihenfolge des Songwritings oder der Aufnahmedaten.

In ihrer Nachricht nannte die Sängerin die ersten Titel, die für das Album geplant waren: „Ich denke, ‘Milestones’ als erstes. Dann ‘Veteran’, dann ‘I Lay Down’… dann ‘Horse’, dann ‘be free’, dann ‘Magdalen’s Song’.“ Die Reihenfolge schien ihr besonders am Herzen gelegen zu haben: „Es ist sehr wichtig für mich, weil ich old-school bin und Alben eine Geschichte in der Sequenzierung erzählen sollen“, erklärte sie ihrem Kollegen. Diese Nachricht hatte Sinéad O’Connor am 10. Dezember 2022 an Holmes geschickt, etwa ein halbes Jahr vor ihrem Tod am 26. Juli 2023.

Universal Mother

Zusammenarbeit zwischen Künstlerin und Produzent

David Holmes beschrieb in seiner Caption außerdem, wie besonders es war, mit Sinéad O’Connor als Künstlerin zusammenzuarbeiten. Sie habe einmal in Bezug auf das Lied „No Veteran Dies Alone“ zu ihm gesagt, es wäre noch eine technisch bessere Version drin, aber sie werde niemals eine bessere Performance abliefern können. „Als Musikproduzent und Künstler ist das genau, wonach man suchen sollte: die Wahrheit.“

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Laut Holmes gibt es noch viel mehr zu teilen in Bezug auf die Songs und ihre Entstehung, doch das werde im Laufe der Zeit kommen.

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Reaktionen der Fans

Fans vermissen ihr Idol und wünschen sich, die unveröffentlichte Musik noch irgendwann zu Ohren zu bekommen. „Ich lebe in der Hoffnung, dass ich eines Tages allein in einem leisen Raum sitzen und in die Songs von ‘No Veteran Dies Alone’ abtauchen kann“, kommentierte ein Instagram-Nutzer den Beitrag.

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