SPD-Ergebnis bei Landtagswahl Sachsen-Anhalt: Live-Grafik zeigt aktuelle Daten


Stand: 06.09.2026, 08:16 Uhr

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Wie schneidet die SPD bei der Sachsen-Anhalt-Wahl 2026 ab? Unsere Live-Grafik gibt Aufschluss über Hochrechnungen und Ergebnisse.

Magdeburg – Sachsen-Anhalt wählt am 6. September einen neuen Landtag. 2026 erfährt die Landtagswahl im ostdeutschen Bundesland erhöhte überregionale Beachtung. Das liegt vorwiegend an der Dominanz der AfD. In Umfragen führt die rechtsextreme Partei deutlich. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund erhofft sich ein Ergebnis über 45 Prozent. In den Umfragen lag der Wert bei circa 40 Prozent. Das Ergebnis bleibt abzuwarten – auch für die SPD. Die Sozialdemokraten erhoffen sich von der Sachsen-Anhalt-Wahl ein besseres Resultat als bei der letzten Landtagswahl 2021.

Damals erhielt die SPD 8,4 Prozent der Stimmen. Auf einem ähnlichen Niveau liegen die Sozialdemokraten aktuell in den Umfragen vor der Sachsen-Anhalt-Wahl 2026: 8,5 Prozent gab es für die SPD es im jüngsten ZDF-Politbarometer.

SPD-Ergebnis bei Sachsen-Anhalt-Wahl 2026 in Live-Grafik zu sehen

In unserer Live-Grafik können Sie die aktuelle Ergebnisentwicklung bei der Landtagswahl am Sonntag beobachten. Um 18 Uhr schließen in Sachsen-Anhalt die Wahllokale, dann gibt es erste Hochrechnungen.

Der ehemalige SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel äußerte sich kurz vor der Landtagswahl im ZDF zur Lage der SPD und deren Umgang mit der AfD. „Die wird gewählt als Blitzableiter, als eine Partei, die möglicherweise in der Lage ist, Deutschland vollständig zu verändern“, so der 66‑Jährige. Die anderen Parteien hätten den Fehler gemacht, sich mit dem Begriff „Brandmauer“ zufriedenzugeben. „Wenn das etwas ist, wo eine demokratische Partei eine rote Linie zieht zu Antidemokraten, dann ist das in Ordnung. Aber wenn danach keinerlei Auseinandersetzung folgt mit den politischen Inhalten dieser antidemokratischen Partei, dann wird das sozusagen zu einem Schlagwort“, so Gabriel weiter.

Wahlarena zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Armin Willingmann, Spitzenkandidat der SPD in Sachsen-Anhalt. © Hendrik Schmidt/dpa

Spitzenkandidat für die SPD bei der Sachsen-Anhalt-Wahl ist Armin Willingmann. Der bisherige Wissenschaftsminister setzte im Wahlkampf auf Fakten statt auf Polemik – die vermeintliche Gegenposition zur AfD. Eine „Rampensau“ sei er nicht, sagte der SPD-Spitzenkandidat dem MDR. Politik bedeute für ihn vor allem, unterschiedliche Interessen zusammenzubringen. Der Kompromiss sei keine Schwäche, sondern Grundlage einer funktionierenden Demokratie. (Quellen: MDR, ZDF, dpa, Archiv) (tu)