Speedweek in Hamburg: Jetzt werden die Raser zur Kasse gebeten
Polizei
„Speedweek“ in Hamburg startet: Was Autofahrer ab Montag wissen müssen
Rasen bleibt eine Hauptunfallursache. Deswegen startet jetzt die Aktionswoche „Speedweek“. Worauf Hamburger Autofahrer ab Montag achten sollten.
Was viele als Blitzermarathon bezeichnen, heißt eigentlich Speedweek und wird über ein europäisches Polizei-Netzwerk koordiniert. Während der richtige Name manch einem egal sein dürfte, gibt es ab Montag einiges zu beachten. Ein Überblick.
Am Montag geht es los: In Hamburg läuft jetzt die Kontrollwoche vom 3. bis zum 9. August. Bis auf Bayern, Sachsen und das Saarland beteiligen sich alle Bundesländer an der Aktion. Überall wird es laut ADAC Kontrollen mit „relativ gleichförmiger Intensität“ über die gesamte Woche verteilt geben – außer in Hamburg. Denn hier will die Polizei einen Schwerpunkttag umsetzen. Welcher das sein wird, verrät sie aber nicht.
Verkehrskontrollen in Hamburg: Hier besser vom Gas gehen
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Der ADAC verweist darauf, dass vor allem auf unfallträchtigen Streckenabschnitten und in Gebieten mit besonderer Gefährdungslage kontrolliert werde. Schulen, Baustellen, Kindergärten, Altenheime und Krankenhäuser zählt der Verein als Beispiele auf. Der Verein warnt aber: Weitere Überraschungs-Blitzer sind natürlich nicht ausgeschlossen.
Vor einem Jahr gab es 4600 Tempoverstöße bei der „Speedweek“
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Ansonsten sollten sich Autofahrer über die drohenden Konsequenzen aus dem Bußgeldkatalog und mögliche Fahrverbote bewusst sein. Schon Tempoverstöße von bis zu 10 km/h kosten Geld, Fahrverbote drohen ab 26 km/h zu viel.
Im April hatte es in Hamburg bereits eine „Speedweek“ gegeben, genau wie vor ziemlich genau einem Jahr Anfang August. Damals wurden binnen einer Woche 551 Fahrzeuge überprüft und 4600 Tempoverstöße festgestellt.