Spektakulärer Immobilien-Deal: Milliardär will historisches Haus im Herzen Münchens kaufen
Stand: 07.08.2026, 19:42 Uhr
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Das historische Hertie-Haus am Münchner Hauptbahnhof – einst Teil des Signa-Imperiums – steht seit Jahren leer. Nun könnte ein albanischer Milliardär dem Gebäude neues Leben einhauchen.
München – Erst vor gut einer Woche berichtete die tz darüber, dass die Verkaufsverhandlungen für das Hertie-Haus am Hauptbahnhof in die heiße Phase gehen – jetzt gibt‘s Details. Nach einem Bericht der Immobilienzeitung soll es sich bei dem Bieter, der das historische Gebäude übernehmen will, um Samir Mane handeln – beziehungsweise um seine Firma, die Balfin Group.
Nach Jahren des Leerstands: Hertie-Verkauf in München geht in heiße Phase – Milliardär will es kaufen
Der Deal ist zwar wohl noch nicht in trockenen Tüchern, aber die Chancen auf einen Abschluss sollen gut stehen. Für die Finanzierung (wohl über 100 Millionen Euro) sei die Wiener Raiffeisen Bank International (RBI) im Gespräch, so die Immobilienzeitung.
Das klingt insofern plausibel, als dieses Geldinstitut das Tietz-Haus (so heißt der Hertie in Immobilienkreisen) einst bereits für Rene Benkos Signa-Gruppe finanziert hatte. Und erst durch die Signa-Pleite kam das Kaufhaus in Bestlage erst wieder auf den Markt. Nun ist der denkmalgeschützte Bau schon seit Jahren eine leerstehende Bauruine.
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Die RBI kommentierte das Thema nicht. Auch Insolvenzverwalter Torsten Martini, der sich um die Signa-Immobilien kümmert, hatte sich auf tz-Anfrage nicht zum aktuellen Stand in Sachen Hertie-Deal geäußert: Er verwies auf seine Schweigepflicht.
Samir Mane gilt als einer der reichsten – wenn nicht DER reichste – Albaner. Forbes schätzte sein Vermögen im vergangenen Jahr auf 1,5 Milliarden Euro. Groß wurde er mit dem Elektrogeräte-Handel und als Kaufhaus-Betreiber. Balfin ist ein Mischkonzern.