Sprengstoff-Drohne in Leipzig: Ermittler stoßen offenbar auf DNA-Spur
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Im Fall der mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen Leipzig/Halle gibt es offenbar eine neue Spur. Ermittler sollen DNA-Material an dem Fluggerät gesichert haben. Das berichtet „Bild“. Nach Informationen der Zeitung gibt es dabei einen Treffer in einer europäischen DNA-Datenbank. Die Spur soll mit DNA übereinstimmen, die im Zusammenhang mit der Paketbomben-Serie von 2024 gesichert wurde.
Eine konkrete Person könne laut „Bild“ bislang nicht identifiziert werden. Die DNA-Spur soll jedoch bereits in Litauen registriert sein. Dort läuft derzeit ein Verfahren gegen fünf Männer, die beschuldigt werden, Brandsätze in Paketen durch Europa verschickt zu haben. Einer dieser Fälle steht in direktem Zusammenhang mit Leipzig. Im Juli 2024 ist dort ein Paket mit einem Brandsatz im DHL-Logistikzentrum in Brand geraten. Es sollte mit einem Frachtflugzeug weitertransportiert werden. Weil die Maschine verspätet war, brach das Feuer am Boden aus.
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Drohne prallte gegen ukrainische Frachtmaschine
Außerdem gibt es weitere Erkenntnisse zum Ablauf des Vorfalls. Laut einem Bericht der „Zeit“ soll die Drohne direkt auf eine ukrainische Frachtmaschine zugesteuert sein. Eine Überwachungskamera habe demnach aufgezeichnet, wie sie gegen die Tragfläche einer Antonow prallte. Die Drohne sei anschließend zu Boden gefallen. Spuren an der Maschine sollen den Ablauf bestätigen. Warum der mitgeführte Sprengsatz nicht detonierte, ist weiterhin unklar. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die Sprengladung später in einiger Entfernung von der Drohne gefunden.
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Die Herkunft des Fluggeräts ist bislang nicht geklärt. Der Flughafen Leipzig/Halle ist ein wichtiger Umschlagplatz für Militärgüter für die Ukraine. Deshalb richtet sich der Verdacht unter anderem gegen Russland.

Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. Es geht um den Verdacht des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion sowie eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr.
Mit afp und dpa