Drohnenanschlag in Leipzig/Halle: Spur führt direkt zu russischem Geheimdienst GRU


Ein Kriminaltechniker ist neben einem Sprengroboter in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs auf dem Flughafen Leipzig/Halle im Einsatz.

AUDIO: Leipziger Drohnenanschlag: Spur führt zum russischen Geheimdienst GRU (1 Min)

Drohnenanschlag am Flughafen

Stand: 12.09.2026 12:07 Uhr

Nach dem gescheiterten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle führt die Spur zum russischen Geheimdienst GRU. Das haben einem Medienbericht zufolge die Ermittlungen ergeben.

von MDR AKTUELL

Die Ermittlungen zum versuchten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle führen einem Medienbericht zufolge direkt zum russischen Militärgeheimdienst GRU. Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, handelt es sich nach Informationen aus Sicherheitskreisen bei einem der Verdächtigen um den Russen Oleg L. Er soll die Vorbereitung und Logistik organisiert haben und werde von Sicherheitsbehörden dem GRU zugerechnet. Oleg L. sei jedoch nicht observiert worden.

Oleg L. sei über die Türkei nach Deutschland eingereist und später über den Flughafen Berlin-Brandenburg nach Serbien ausgereist. Der Mann halte sich inzwischen wieder in Russland auf. Die Regierung in Moskau weist jede Beteiligung zurück.

Beim zweiten Verdächtigen handle es sich um den Belarussen Andrei K. Seine DNA-Spuren waren an einer der Drohnen, an einer mit Sprengstoff gefüllten Konservendose und an einer Antenne an einem Baum entdeckt worden.

Drohnenkonfiguration und Zündtechnik verraten Verdächtige

Am Abend des 4. August war auf dem Flughafen Leipzig/Halle eine mit Sprengstoff beladene Drohne nahe einer ukrainischen Antonow-Transportmaschine entdeckt und entschärft worden. Die Spur zu den Verdächtigen führte der Bundesregierung zufolge unter anderem über Drohnenkonfiguration, Sprengstoff und Zündtechnik. Diese seien am Tatort sichergestellt worden und aus anderen hybriden Operationen Russlands bekannt.

Die Bundesregierung hatte Russland Anfang September offiziell für den Vorfall verantwortlich gemacht und als Reaktion unter anderem das russische Generalkonsulat in Bonn geschlossen. Moskau reagierte darauf mit der Schließung mehrerer Goethe-Institute in Russland.

Reuters, AFP (kar)

"Keine Kartenzahlung möglich" steht auf einem Schild. Lars Klingbeil vor dem Hintergrund eines Kartenlesegerätes. Bundespräsident Frank Walter Steinmeier und der Präsdident der Vereinigten Arabischen Emirate, Muhammad bin Sajid Al Nahyan, schütten sich die Hände. Bundeswehr-Soldaten Tankanzeige eines Autos mit dem Hinweis, dass der Tank langsam leer wird. Auftrag AfD-Chefin Alice Weidel und Kanzler Friedrich Merz im Bundestag

Bundestag

Schlagabtausch zwischen Weidel und Merz

Schlagabtausch in der Generaldebatte des Bundestags: AfD-Chefin Weidel kündigte mit scharfer Polemik das Ende der Bundesregierung an. Kanzler Merz verwies auf erste Reformen und die wieder wachsende Wirtschaft.

Alice Weidel am Rednerpult

Haushaltsdebatte

Weidel kritisiert Energiewende

AfD-Chefin Alice Weidel hat die Energiewende in der Haushaltsdebatte als wirtschaftsschädlich bezeichnet. Sie kritisierte den Atomausstieg, hohe Energiepreise und den Rückbau konventioneller Energieinfrastruktur.

Ein leerstehendes Autohaus in NRW

Immer mehr Insolvenzen

Wie Autohäuser überleben können

Autohandel geht in der heutigen Zeit auch online – ob gebraucht oder neu. Mit Gotthard König hat gerade eine der größten Autohausgruppen Deutschlands Insolvenz angemeldet. Steckt das klassische Autohaus in der Krise?

Schwierige mathematische Gleichung an einer Tafel. Fahnen von Peugeot, Opel und Kia vor einem Autohaus.

Sind Autohäuser noch zukunftsfähig?

Autohandel geht in der heutigen Zeit auch online – ob gebraucht oder neu. Mit Gotthard König hat gerade eine der größten Autohausgruppen Deutschlands Insolvenz angemeldet. Steckt das klassische Autohaus in der Krise?

Die brennenden Zwillingstürme des New Yorker World Trade Centers. Ein Mann hält auf einem Spielplatz eine Zigarette in der Hand Eine Kinderärztin hört ein Kleinkind bei einer Vorsorgeuntersuchung mit einem Stethoskop ab.

Wegen Gesundheits-Sparpaket

Kinderärzte warnen vor Einschnitten bei der Vorsorge

Kinderärzte befürchten, dass durch die geplanten Einsparungen U-Untersuchungen und Impfungen künftig nicht mehr im bisherigen Umfang möglich sind. Die Krankenkassen widersprechen.

Mehrere E-Autos laden an einem Ladepark

Elektromobilität

Neue Studie: Wird Deutschland zum E-Auto-Land?

Autofahrer in Deutschland setzen vor allem auf Diesel und Benzin. Doch eine Studie zeigt, dass inzwischen mehr als jeder Vierte über einen Wechsel zum E-Auto nachdenkt.

Ein Mann hält auf einem Spielplatz eine Zigarette in der Hand