News am Abend - Nachrichten vom 3. September 2026


Was heute wichtig war

Spaltungsversuche aus Moskau. Der Kreml reagiert auf die Schuldzuweisung Deutschlands wegen des Anschlags in Leipzig mit Gegenvorwürfen, schließt die Goethe-Institute in Russland und sagt, Kanzler Merz habe „in der Bevölkerung kein Vertrauen“. Es sei zu erwarten gewesen, dass Russland mal wieder eine Täter-Opfer-Umkehr bedient, sagt CDU-Außenpolitiker Kiesewetter. Zum Artikel

Mutmaßlicher Brandanschlag auf Rüstungsfirmen in München. Passanten alarmierten gegen Mitternacht die Polizei, als im Stadtteil Berg am Laim mehrere Brandsätze aus einem Auto geworfen wurden. In der Nähe sind Standorte der Rüstungsfirmen Rohde & Schwarz und Helsing. Das Bayerische Landeskriminalamt prüft einen politischen Hintergrund. Zum Artikel

Spahn zeigt Rapper Ski Aggu an. Der Rapper Ski Aggu hatte in einem Live-Video Mitte August behauptet, er habe den Ex-CDU-Fraktionschef Spahn auf einer Party beim Drogenkonsum gesehen. Reaktion aus Spahns Büro: Alles frei erfunden, Strafanzeige werde gestellt. Zum Artikel

Bundesgerichtshof prüft Urheberschutz von KI-Bilddatenbanken. Künstliche Intelligenz ist am obersten deutschen Gericht angekommen. Denn Bilder haben Urheber und Urheber haben Rechte, die allzu leicht missachtet werden, wenn man der KI stets Vorfahrt gewährt. Geklagt hatte ein Fotograf, weil eine Open-Source-Datenbank eines seiner Fotos für KI-Trainingszwecke nutzt. Zum Artikel

Volkswagen muss noch mehr sparen. Wenn am Freitag der VW-Aufsichtsrat in Wolfsburg zusammenkommt, wird das keine Sitzung wie jede andere. Deutschlands größter Autohersteller wird künftig wohl noch weniger hierzulande produzieren, neue Modelle werden dann in Polen oder Tschechien gefertigt. Hierzulande geht es um Zehntausende Jobs. Zum Artikel

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