News am Abend - Nachrichten vom 3. September 2026
Was heute wichtig war
Spaltungsversuche aus Moskau. Der Kreml reagiert auf die Schuldzuweisung Deutschlands wegen des Anschlags in Leipzig mit Gegenvorwürfen, schließt die Goethe-Institute in Russland und sagt, Kanzler Merz habe „in der Bevölkerung kein Vertrauen“. Es sei zu erwarten gewesen, dass Russland mal wieder eine Täter-Opfer-Umkehr bedient, sagt CDU-Außenpolitiker Kiesewetter. Zum Artikel
- Newsblog zur Bundespolitik: Goethe-Institut bewertet Ende der Arbeit in Russland als Zäsur
- Reportage: Leipzig und die Drohne: Jedes Wort ein Sprengsatz
- MEINUNG Willkommen im neuen Kalten Krieg
- Russlands Krieg gegen ukrainische Bauern: „Ich schätze, ich habe 37 Angriffe auf mich überlebt“
Mutmaßlicher Brandanschlag auf Rüstungsfirmen in München. Passanten alarmierten gegen Mitternacht die Polizei, als im Stadtteil Berg am Laim mehrere Brandsätze aus einem Auto geworfen wurden. In der Nähe sind Standorte der Rüstungsfirmen Rohde & Schwarz und Helsing. Das Bayerische Landeskriminalamt prüft einen politischen Hintergrund. Zum Artikel
- Kritische Infrastruktur: Suche nach Tätern und Motiv nach Angriffen auf Stromnetze
- EXKLUSIV Vertraulicher BKA-Bericht: Behörden registrieren 165 mutmaßliche Sabotagefälle in 2026
Spahn zeigt Rapper Ski Aggu an. Der Rapper Ski Aggu hatte in einem Live-Video Mitte August behauptet, er habe den Ex-CDU-Fraktionschef Spahn auf einer Party beim Drogenkonsum gesehen. Reaktion aus Spahns Büro: Alles frei erfunden, Strafanzeige werde gestellt. Zum Artikel
Bundesgerichtshof prüft Urheberschutz von KI-Bilddatenbanken. Künstliche Intelligenz ist am obersten deutschen Gericht angekommen. Denn Bilder haben Urheber und Urheber haben Rechte, die allzu leicht missachtet werden, wenn man der KI stets Vorfahrt gewährt. Geklagt hatte ein Fotograf, weil eine Open-Source-Datenbank eines seiner Fotos für KI-Trainingszwecke nutzt. Zum Artikel
Volkswagen muss noch mehr sparen. Wenn am Freitag der VW-Aufsichtsrat in Wolfsburg zusammenkommt, wird das keine Sitzung wie jede andere. Deutschlands größter Autohersteller wird künftig wohl noch weniger hierzulande produzieren, neue Modelle werden dann in Polen oder Tschechien gefertigt. Hierzulande geht es um Zehntausende Jobs. Zum Artikel
- MEINUNG Dieser unwürdige Machtkampf kostet VW nur Zeit
Weitere wichtige Themen des Tages
- Kanzleramtschefin Warken, Generalsekretärin Hoppermann: Frauen in der Männertruppe: Wird die CDU weiblicher?
- Krise in Ceuta: Spanier protestieren gegen die Migrationspolitik ihrer Regierung
- Klimaschutz: Anwältin Roda Verheyen bekommt Deutschen Umweltpreis