Tagesgeld & Festgeld aktuell: Online-Sparkasse erhöht Zinsen deutlich


Der Spar-Ticker informiert über aktuelle Anpassungen bei Tagesgeld und Festgeld. Höhere Zinsen gibt es jetzt bei der Sparkassen-Tochter 1822direkt.© Getty Images | delectus

KI-Stimme. Info

Die Zinsen für Tagesgeld und Festgeld steigen aktuell bei vielen Banken. Bessere Konditionen gibt es jetzt auch bei einer Tochter der Frankfurter Sparkasse, bei der Sparerinnen und Sparer aus ganz Deutschland ein Tagesgeldkonto eröffnen können. Vor der Entscheidung für ein Angebot sollten Anlegerinnen und Anleger aber prüfen, welches Sparprodukt optimal für die eigenen Ziele ist. Mehr dazu hier: „Tagesgeld oder Festgeld: Was ist besser?“

Über Konditionsanpassungen wichtiger Banken berichtet der Spar-Ticker. Jüngst gab es Änderungen etwa bei der VW‑Bank, der ING, der Sparkasse und der Sparda-Bank. Derzeit bietet Revolut mit 4,25 Prozent p. a. für bis zu vier Monate die höchsten Tagesgeld-Zinsen. Die besten Festgeld-Zinsen erhalten Sparerinnen und Sparer derzeit bei der J&T Direktbank*, die je nach Anlagedauer bis zu 3,5 Prozent bezahlt. Mehr Informationen zu diesen und weiteren aktuellen Angeboten bieten auch der Festgeld-Vergleich und der Tagesgeld-Vergleich.

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4. September: Online-Sparkasse hebt Tagesgeld-Zinsen an – mit langer Garantie

Die 1822direkt ist eine Tochter der Frankfurter Sparkasse. Das Tagesgeld-Angebot bietet eine besonders lange Zinsbindung.© Getty Images | Victor Golmer

Die 1822direkt ist eine Tochter der Frankfurter Sparkasse. Als Direktbank bietet sie verschiedene Sparprodukte in ganz Deutschland an, darunter auch ein Tagesgeldkonto. Für dieses steigt der Zinssatz jetzt von 3,2 auf 3,5 Prozent p. a. bei einer gleichbleibenden Zinsgarantie von sechs Monaten. Die Konditionen auf einen Blick:

>> Aktion der 1822direkt* hier checken

Besonders ist beim Angebot der Sparkassen-Tochter die vergleichsweise lange Zinsbindung von sechs Monaten. Viele Konkurrenten beschränken sich hier auf drei oder vier Monate. Schwach ist der Anschlusszins von 0,6 Prozent nach Ablauf der Garantie. Dann empfiehlt sich ein Wechsel. Bei einigen anderen Banken aus dem Tagesgeld-Vergleich gibt es zudem aktuell höhere Aktionszinsen. Vorne liegen aktuell folgende Angebote:

Weitere Tagesgeld-Angebote lassen sich auch über den Tagesgeld-Rechner vergleichen:

3. September: Renault Bank bezahlt ab sofort 4,1 Prozent Tagesgeld-Zinsen

Renault Filiale Autohändler

Beim Tagesgeld bezahlt die Renault Bank jetzt die zweithöchsten Zinsen.© Getty Images | Dzurag

Die Renault Bank* hat an ihrem Tagesgeld-Angebot nachgebessert. Der Zinssatz für neue Kundinnen und Kunden steigt von 3,5 auf 4,1 Prozent p. a. und die Zinsgarantie verlängert sich von drei auf vier Monate. Die neuen Konditionen im Überblick:

>> Angebot der Renault Bank* hier checken

Das Angebot gilt für alle Sparerinnen und Sparer, die in den vergangenen 24 Monaten kein Konto bei der Renault Bank geführt haben. Für jeden Cent über 250.000 Euro gilt ein Zinssatz von 1,0 Prozent. Einlagen bis 100.000 Euro sind über die gesetzliche Einlagensicherung Frankreichs geschützt.

Mit dem neuen Zinssatz schiebt sich die Renault Bank im Tagesgeld-Vergleich zwischen Revolut (4,25 Prozent p. a. für bis zu vier Monate) und Chase* (4,0 Prozent für vier Monate) sowie Sparda-Bank (4,0 Prozent für sechs Monate) auf Platz zwei.

2. September: Hoistspar bei den Festgeld-Zinsen für ein Jahr vorn

Sparschwein lächelnd grüner Hintergrund

Die Hoistspar liegt bei den Festgeld-Angeboten für ein Jahr mit 3,2 Prozent Zinsen an der Spitze.© Getty Images | Olga Shestakova

Die schwedische Bank Hoistspar* hat die Konditionen ihres Festgeld-Angebots verbessert. Neu ist der Zinssatz für eine einjährige Laufzeit, der von 3,1 auf 3,2 Prozent steigt. Damit liegt die Direktbank bei dieser Anlagedauer im Festgeld-Vergleich weiterhin vorn. Auch bei einer Laufzeit von zwei Jahren gehört das Angebot mit 3,11 Prozent Zinsen zu den besten. Die höchsten Zinsen bietet hier mit 3,2 Prozent die J&T Direktbank*.

Vor einer Anlage-Entscheidung sollten sich Sparerinnen und Sparer allerdings mit den Besonderheiten des Angebots vertraut machen. Eine davon betrifft die Steuerbehandlung: Die Hoistspar zahlt Zinsen brutto aus, Kundinnen und Kunden müssen die Erträge zur Versteuerung in der Anlage KAP der Steuererklärung angeben.

Außerdem gibt es bei der Einlagensicherung einen Punkt zu beachten. Bei der Hoistspar greift der schwedische Schutzschirm, der Einlagen bis zu einem Betrag von 1.150.000 Schwedischen Kronen je Kunde abdeckt. Umgerechnet sind das aktuell knapp 103.000 Euro. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte etwas Puffer bis zur Höchstgrenze lassen. Denn Wechselkursschwankungen können die Sicherungsgrenze nach oben und nach unten verschieben.

Weitere Festgeld-Angebote lassen sich auch über den Festgeld-Rechner vergleichen:

1. September: Klarna erhöht Zinsen für Tagesgeld – befristete Aktion

Klarna hat bei ihrem Tagesgeldangebot deutlich nachgebessert – doch es gibt auch bessere Angebote.

Klarna hat beim Tagesgeld-Angebot nachgebessert – doch es gibt auch bessere Angebote. © Christin Klose/dpa-tmn | Christin Klose

Der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna* erhöht die Zinsen auf seinem Flexkonto. Neukundinnen und Neukunden erhalten ab dem 1. September 2026 einen Aktionszins von 3,00 Prozent p. a. brutto. Die darauf anfallenden Steuern müssen Anleger gegebenenfalls über ihre Steuererklärung berücksichtigen. Der erhöhte Zinssatz gilt bis zum 31. Dezember 2026.

Beim Flexkonto handelt es sich um Klarnas Tagesgeld-Angebot. Es ist ein verzinstes Unterkonto des Klarna-Guthabenkontos, auf dem Kundinnen und Kunden Geld flexibel zurücklegen können. Für die Eröffnung und Nutzung ist ein Klarna-Guthabenkonto erforderlich. Ab Januar 2027 fällt der Zinssatz für Sparer allerdings wieder auf den regulären variablen Zinssatz von aktuell 1,95 Prozent p. a. zurück.

Bei der Sicherheit greift die gesetzliche schwedische Einlagensicherung. Sie schützt Guthaben von 1.050.000 schwedischen Kronen (SEK), das entspricht rund 95.000 Euro pro Kunde.

Das Klarna Flexkonto auf einen Blick:

>> Angebot von Klarna* checken

Mit den neuen Konditionen gehört Klarna beim Tagesgeld nicht zu den Spitzenreitern. Mehr Zinsen erhalten Sparer aktuell bei der Ikano Bank* (3,91 Prozent für drei Monate), Chase* (4,0 Prozent für vier Monate), Revolut (4,25 Prozent für bis zu vier Monate) und der Sparda-Bank (4,0 Prozent für sechs Monate). Allerdings gilt bei diesen Angeboten der höhere Zins ebenfalls nur für einen begrenzten Zeitraum. Danach sinkt die Verzinsung. Beim Anschlusszins von 1,95 Prozent pro Jahr sieht es für Klarna dagegen besser aus: Nur Chase bietet hier aktuell mehr. Mehr Informationen dazu bietet ein Vergleich der besten Angebote.

Weitere Tagesgeld-Angebote lassen sich auch über den Tagesgeld-Rechner vergleichen:

31. August: Hamburg Direct Bank hebt Tagesgeld-Zinsen an

Würfel Prozentzeichen grüner Pfeil nach oben

Bei der Hamburg Direct Bank steigen die Tagesgeld-Zinsen.© Getty Images/iStockphoto | Fokusiert

Die Hamburg Direct Bank* hat bei den Konditionen fürs Tagesgeldkonto nachgebessert. Neue Kundinnen und Kunden erhalten jetzt 3,61 statt 3,41 Prozent p. a. über den Aktionszeitraum, der sich von drei auf vier Monate verlängert hat. Die Konditionen im Überblick:

Tagesgeldkonto der Hamburg Direct Bank auf einen Blick:

>> Angebot der Hamburg Direct Bank* hier checken

Bei der Hamburg Direct Bank greift die gesetzliche Einlagensicherung Deutschlands, die Beträge von bis zu 100.000 Euro je Kunde abdeckt. Diese gilt bei Sparerinnen und Sparern als besonders sicher. Mehr dazu und entsprechende Angebote finden Sie hier: Tagesgeld aus Deutschland. Wie die Einlagensicherung genau funktioniert, erklärt der Ratgeber „So sicher sind Tagesgeld und Festgeld“.

Mit den neuen Konditionen ordnet sich die Hamburg Direct Bank auf Augenhöhe mit der Stellantis Bank* ein, die aktuell 3,62 Prozent p. a. für vier Monate bietet. An die besten Angebote aus dem Tagesgeld-Vergleich reichen aber beide Geldhäuser nicht heran. Diese kommen aktuell von der Ikano Bank* (3,91 Prozent für drei Monate), Chase* (4,0 Prozent für vier Monate), Revolut (4,25 Prozent für bis zu 4 Monate) und der Sparda-Bank (4,0 Prozent für sechs Monate). Mehr Informationen dazu bietet ein Vergleich der Angebote.

27. August: Höhere Festgeld- und Tagesgeld-Zinsen bei Opel Bank und Stellantis Bank

Citroen Opel Peugeot Flaggen Autohändler

Opel gehört zum internationalen Automobilkonzern Stellantis. Die Banken bieten neben Autofinanzierungen auch Tagesgeld und Festgeld an.© Getty Images | a40757

Zwei Autobanken haben die Zinsen fürs Tagesgeld und Festgeld angehoben. Bei der Opel Bank* gibt es jetzt 3,52 statt 3,42 Prozent p. a. Zinsen über drei Monate für neu eröffnete Tagesgeldkonten. Außerdem steigt bei der Opel Bank* der Zinssatz für einjährige Festgelder von 3,02 auf 3,11 Prozent. Die Mindesteinlage beträgt 1000 Euro.

Auch die Bank des Autobauers Stellantis* hat die Zinsen angehoben. Neukunden erhalten jetzt für vier Monate 3,62 statt 3,52 Prozent p. a. aufs Tagesgeld. Bei den Festgeld-Zinsen für ein Jahr geht es bei der Stellantis Bank* von 3,02 auf 3,11 Prozent hoch. Wichtig zu wissen: Die Opel Bank ist Teil des Stellantis-Konzerns, weshalb beide Geldhäuser ähnliche Konditionen bieten. Auch die Einlagensicherung ist die gleiche. In beiden Fällen deckt der französische Schutzschirm Guthaben von bis zu 100.000 Euro je Kunde ab.

Doch wie gut sind die Konditionen? Fürs Tagesgeld erhalten Sparerinnen und Sparer bei anderen Banken aktuell höhere Zinsen. Rund vier Prozent oder mehr sind bei Chase* (4,0 Prozent für vier Monate), der Ikano Bank* (3,91 Prozent für drei Monate), Revolut (4,25 Prozent für bis zu 4 Monate) und der Sparda-Bank (4,0 Prozent für sechs Monate) drin. Mehr Details bietet der Check der Angebote.

Beim Festgeld für ein Jahr liegen die beiden Autobanken in unserem Festgeld-Vergleich jetzt gleichauf mit dem Spitzenreiter Hoistspar*, der ebenfalls 3,1 Prozent bietet.

26. August: Hamburg Direct Bank bietet mehr Tagesgeld-Zinsen für Kinder

Münzen Sparschwein grüne Wiese blauer Himmel

Das Juniorkonto der Hamburg Direct Bank ist ein Tagesgeldkonto für Kinder, über das auch Festgeldanlagen möglich sind.© Getty Images | deepblue4you

Die Hamburg Direct Bank hat die Konditionen für das sogenannte Juniorkonto verbessert. Der Neukundenzinssatz von 3,41 Prozent p. a. gilt jetzt für sechs statt für drei Monate. Danach greift der variable Zinssatz für Bestandskunden, der derzeit 1,5 Prozent beträgt. Über das Tagesgeldkonto lassen sich auch Teile des Guthabens zu folgenden Zinssätzen als Festgeld anlegen:

LaufzeitZinssatz
3 Monate2,6 % p. a.
6 Monate2,8 % p. a.
1 Jahr3,0 % p. a.
2 Jahre3,05 % p. a.
3 Jahre 3,05 % p. a.
5 Jahre3,15 % p. a.

Das Konto ist für Personen bis 17 Jahre gedacht und muss durch die Eltern eröffnet werden. Zusätzlich ist eine Legitimation des Kindes notwendig, die bis zum 7. Lebensjahr per Geburtsurkunde erfolgt. Danach ist unter anderem auch das VideoIdent-Verfahren möglich.

Neben dem Juniorkonto gibt es bei der Hamburg Direct Bank auch weiterhin das reguläre Tagesgeldkonto, bei dem aktuell folgende Konditionen gelten:

>> Angebot der Hamburg Direct Bank* hier checken

Aktuell gibt es mit Chase*, Revolut, der Sparda-Bank und der Ikano Bank* vier Banken, die rund vier Prozent Zinsen aufs Tagesgeld bezahlen. Detaillierte Informationen bietet der Vergleich der Angebote.

Höhere Festgeld-Zinsen gibt es jetzt bei der Bigbank*. Das französische Geldhaus hat die Konditionen über viele Anlagezeiträume angehoben. Maximal möglich sind jetzt 3,25 Prozent bei Laufzeiten zwischen zwei und zehn Jahren. Wichtig zu wissen: Beim Angebot der Bigbank müssen Anlegerinnen und Anleger die Kapitalerträge selbst über die Anlage KAP der Steuererklärung versteuern. Tipps dazu gibt ein Steuer-Experte.

24. August: Mehrere Banken erhöhen die Festgeld-Zinsen

Bank of Scotland Glasgow

Auch die Bank of Scotland hat Anpassungen bei den Festgeld-Zinsen vorgenommen.© Getty Images | Claudiac8

Aktuell bieten sich für Sparerinnen und Sparer bei einigen Banken neue Konditionen fürs Festgeld. Folgende Zinsen sind neu: Die Hoistspar* hat die Zinsen für kurzlaufendes Festgeld erhöht: Für drei Monate steigt der Zinssatz von 2,60 auf 2,69 Prozent p. a., bei einer Anlagedauer von sechs Monaten geht es von 2,80 rauf auf 2,89 Prozent p. a. Bei derart kurzen Laufzeiten kann allerdings Tagesgeld die bessere Wahl sein. Neben Flexibilität gibt es hier aktuell auch höhere Zinsen von bis zu 4,25 Prozent. Bei der Hoistspar schneiden vor allem die Angebote über ein Jahr (3,1 Prozent) und zwei Jahre (3,11 Prozent) im Festgeld-Vergleich gut ab.

Auch die Gefa Bank* hat ihre Festgeld-Konditionen angepasst. Zu den besten Angeboten zählt das Festgeld mit fünf Jahren Laufzeit und 3,3 Prozent Zinsen.

Bei der Hamburg Direct Bank* sind die Zinsen für ein fünfjähriges Festgeld leicht gestiegen. Beim Geldhaus aus der Hansestadt gibt es jetzt 3,15 statt 3,10 Prozent, also nicht ganz so viel wie bei der Gefa Bank.

Die Bank of Scotland* bietet für sechs, neun und zwölf Monate ab sofort 3,0 Prozent p. a. aufs Festgeld. Immerhin noch 2,75 Prozent p. a. sind bei einer Laufzeit von drei Monaten drin. Wie bei der Hoistspar gilt: Bei kurzen Laufzeiten kann ein Angebot aus dem Tagesgeld-Vergleich die bessere Wahl sein.

Eine weitere Konditionsänderung fürs Festgeld gibt es bei der PSD Bank Nürnberg*, die jetzt 3,01 Prozent Zinsen für zwei Jahre bezahlt. Bei dieser Laufzeit liegt die J&T Direktbank* mit 3,2 Prozent Zinsen vorn.

21. August: Revolut bietet 4,25 Prozent Zinsen aufs Tagesgeld

Münzen Stapel Vergleich Hände

Revolut liegt bei den Tagesgeld-Zinsen jetzt vorn.© Getty Images/iStockphoto | AndreyPopov

Die Neobank Revolut hat sich mit ihrem neuen Tagesgeld-Angebot an die Spitze unseres Tagesgeld-Vergleichs gesetzt. Die digitale Bank bietet jetzt 4,25 Prozent p. a. für bis zu vier Monate. Das sind jeweils 0,25 Prozentpunkte mehr, als Chase* (4,0 Prozent p. a. für vier Monate) und die Sparda-Bank (4,0 Prozent p. a. für sechs Monate) bezahlen. Allerdings ist der Aktionszinssatz an die Nutzung der Debitkarte von Revolut geknüpft:

>> Angebot von Revolut* hier checken

Das Tagesgeldkonto ist bei Revolut mit einem Girokonto verknüpft. Zur Wahl stehen mehrere Kontenmodelle, darunter auch ein kostenloses. Allerdings genügt die Eröffnung eines Girokontos allein nicht, um den Aktionszinssatz zu erhalten. Kundinnen und Kunden müssen auch alle 30 Tage mindestens drei Kartenzahlungen ab 5 Euro vornehmen, um die Sonderkonditionen zu verlängern. Maximal vier Monate sind möglich.

Deutlich einfacher in der Handhabung sind die Tagesgeld-Angebote von Chase* (4 Prozent p. a. für vier Monate) und der Ikano Bank* (3,91 Prozent für drei Monate), die beide auf Nebenbedingungen verzichten.

20. August: Sparda-Bank bezahlt jetzt 4 Prozent Tagesgeld-Zinsen

Beim Tagesgeld-Angebot der Sparda-Bank gibt es die Zinsen auf Girokonto-Guthaben.© Getty Images | artas

Bei der Sparda-Bank Nürnberg können Sparerinnen und Sparer derzeit 4 Prozent Tagesgeld-Zinsen für sechs Monate erhalten. Das Angebot ist allerdings mit einem kostenpflichtigen Girokonto verknüpft:

>> Mehr Informationen zur Aktion der Sparda-Bank Nürnberg

Das Angebot gilt deutschlandweit und bezieht sich auf das Girokonto „SpardaGiroWertvoll“ für 9,90 Euro monatlich. Über den Aktionszeitraum entstehen also Kosten in Höhe von 59,40 Euro. Das müssen Sparerinnen und Sparer einbeziehen, wenn sie nur an den Tagesgeld-Zinsen interessiert sind. Je nach Anlagebetrag sehen die Renditen über einen Anlagezeitraum von sechs Monaten wie folgt aus:

AnlagesummeZinsenKostenZinsen abzüglich KostenRendite in Prozent p. a.
10.000circa 200 €59,40 €140,60 €2,8
20.000circa 400 €59,40 €340,60 €3,4
30.000circa 600 €59,40 €540,60 €3,6
40.000circa 800 €59,40 €740,60 €3,7
50.000circa 1000 €59,40 €940,60 €3,8

Das Angebot lohnt sich eher für höhere Summen. Im Anschluss an die sechsmonatige Zinsgarantie greift für das Girokonto ein variabler Bestandskundenzinssatz von derzeit 1 Prozent. Allerdings gilt dieser ab einer Mindesteinlage von 10.000 Euro.

Höhere Zinsen als bei der Sparda-Bank Nürnberg gibt es derzeit bei Revolut*. Die Neobank bietet 4,25 Prozent p. a. für bis zu vier Monate. Allerdings ist bei diesem Angebot die Nutzung eines Girokontos erforderlich. Mehr Informationen zur Aktion bei Revolut. Wer kein Girokonto eröffnen will, findet im Tagesgeld-Vergleich einfachere Tagesgeld-Angebote mit hohen Zinsen. Bei Chase* (4 Prozent p. a. für vier Monate) und der Ikano Bank* (3,91 Prozent für drei Monate) gelten beispielsweise keine Nebenbedingungen.

Was ist das Tagesgeld? Tagesgeld ist eine flexible Geldanlage, bei der Anleger ihr Kapital jederzeit verfügbar haben. Das Geld wird auf einem Tagesgeldkonto geparkt und mit variablen Zinsen vergütet. Die Verzinsung ist oft höher als bei einem Girokonto, aber niedriger als bei Festgeld. Tagesgeld eignet sich besonders für die kurzfristige Geldanlage und als Notfallrücklage.

Was ist das Festgeld? Beim Festgeld legen Sparer ihr Geld für eine festgelegte Laufzeit zu einem festen Zinssatz an. Die Laufzeit kann von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren betragen. Während dieser Zeit kann das Kapital nicht verfügbar gemacht werden. Festgeld bietet meist höhere Zinsen als Tagesgeld, ist aber weniger flexibel.

Was ist ein Depot? Ein Depot ist ein Konto, das Anleger für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren wie Aktien, ETFs oder Fonds benötigen. Es wird bei einer Bank oder einem Online-Broker geführt. Depots unterscheiden sich in ihren Gebühren, Handelsmöglichkeiten und Zusatzleistungen.

Was ist ein ETF? Ein Exchange Traded Fund (ETF) ist ein börsengehandelter Fonds, der einen Index wie den DAX oder den MSCI World abbildet. ETFs sind kostengünstig, transparent und bieten eine breite Diversifikation, da sie viele verschiedene Wertpapiere enthalten. Sie eignen sich besonders für langfristiges Anlegen und sind bei passiven Investoren beliebt.

Was sind Aktien? Aktien sind Anteile an Unternehmen, die an der Börse gehandelt werden. Durch den Kauf von Aktien werden Anleger Miteigentümer des Unternehmens und profitieren von Kurssteigerungen sowie Dividenden. Aktien bieten langfristig hohe Renditechancen, sind aber auch mit Risiken verbunden, da die Kurse schwanken können.

Wie funktionieren Sparpläne? Ein Sparplan ermöglicht es, regelmäßig Geld in Aktien, ETFs oder Fonds zu investieren. Anleger zahlen beispielsweise monatlich einen festen Betrag ein. Durch den Durchschnittskosteneffekt profitieren sie von Schwankungen, da sie bei niedrigen Kursen mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger Anteile kaufen.

Was bedeutet MSCI World? Der MSCI World ist ein weltweit verbreiteter Aktienindex, der die Entwicklung von rund 1.600 Unternehmen aus 23 Industrieländern abbildet. Er gilt als Basis für viele ETFs und steht für eine breite Diversifikation. Wer in einen MSCI-World-ETF investiert, beteiligt sich indirekt an vielen internationalen Unternehmen.

Was für Anlageformen gibt es? Neben Tagesgeld, Festgeld, Aktien und ETFs gibt es weitere Anlageformen wie Anleihen, Immobilien, Rohstoffe, P2P-Kredite oder Kryptowährung. Jede Anlageklasse hat spezifische Chancen und Risiken. Eine gute Diversifikation kann helfen, das Risiko zu minimieren und langfristig stabile Renditen zu erzielen.

Inwieweit ist der Einlagenzins der EZB relevant? Die Europäische Zentralbank (EZB) legt den Einlagenzins fest, zu dem Banken Geld bei ihr parken können. Dieser Zins beeinflusst die Sparzinsen für Verbraucher: Ist der Einlagenzins hoch, steigen oft auch die Tages- und Festgeldzinsen. Niedrige Einlagenzinsen führen hingegen oft zu geringen Sparzinsen.

Was ist die beste Anlagestrategie? Die beste Anlagestrategie hängt von individuellen Zielen, der Risikobereitschaft und dem Anlagehorizont ab. Ein bewährter Ansatz ist die breite Diversifikation, beispielsweise durch ETFs. Langfristiges Investieren und regelmäßiges Sparen reduzieren Risiken. Ein Mix aus sicheren (Tages- und Festgeld) und renditestarken (Aktien, ETFs) Anlagen kann ein ausgewogenes Portfolio schaffen.

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