Tarifstreit: Saarbahn – GDL ruft ab Montagabend zu neuem Streik ab 20 Uhr auf
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Tarifstreit Saarbahn – GDL ruft ab Montagabend zu neuem Streik ab 20 Uhr auf
Update | Saarbrücken · Die GDL setzt den Arbeitskampf bei der Saarbahn fort. Der neue Streik beginnt am Montagabend um 20 Uhr – das Ende soll kurzfristig bekannt gegeben werden. Gleichzeitig gelten weitere Ankündigungen für Dienstag und Mittwoch.
17.08.2026 , 19:32 Uhr
Tarifstreit bei der Saarbahn zwischen Arbeitgebern und GDL: Weitere Warnstreiks sind angekündigt.
Foto: Grafik: Robby Lorenz
Update von Montag, 17. August, 19.32 Uhr: Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) setzt den Arbeitskampf bei der Saarbahn GmbH fort. Sie hat die Beschäftigten zu einer weiteren Streikmaßnahme ab Montag, 17. August, 20 Uhr, aufgerufen.
Wie lange der Ausstand dauern soll, teilte die Gewerkschaft zunächst nicht mit. Das Ende des Streiks soll gesondert bekannt gegeben werden.
Wie sich der Streik auf den Fahrplan und den Ersatzverkehr auswirkt, war zunächst offen.
Warnstreik-Ende bei der Saarbahn um 9 Uhr – GDL droht Dienstag und Mittwoch mit neuem Ausstand
Update von Montag, 17. August, 10.15 Uhr: Die Streikwelle bei der Saarbahn in Saarbrücken geht weiter: Jetzt hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) einen weiteren Ausstand für Mittwoch angekündigt. Das teilt deren Bezirksvorsitzender Nico Rebenack der SZ mit. Eine Uhrzeit ist wie zuletzt offen.
Update von Montag, 17. August, 8.01 Uhr: Gerade mal zwei Stunden: So lange sollte der neuerliche Warnstreik bei der Saarbahn dauern. So kündigte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) der Arbeitgeber in Saarbrücken an, den am Montag, 17. August, um 7 Uhr begonnenen Ausstand um 9 Uhr wieder enden zu lassen. Gleichzeitig bleibe der Aufruf für Dienstag bestehen, ohne allerdings im Voraus genaue Zeiten zu nennen. Ein Ersatzverkehr mit Bussen bleibt bestehen.
Update von Montag, 17. August, 4.52 Uhr: Zum weiteren Warnstreik bei der Saarbahn kommt es an diesem Montag, 17. August, ab 7 Uhr. Das hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) in der Nacht angekündigt. Das Ende des Ausstandes soll später verkündet werden. Demnach greifen bei dem kommunalen Verkehrsbetrieb in Saarbrücken die Einschränkungen beim Angebot wie schon bei den vorangegangenen Arbeitsniederlegungen unter den 80 Lokführern. Ersatzbusse sind damit weiterhin entlang der Strecke im Einsatz.
Update von Sonntag, 16. August, 18.51 Uhr: Neue Warnstreik-Ankündigung von der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL): Demnach sei der Geschäftsführung bei der Saarbahn in Saarbrücken mitgeteilt worden, dass nun auch am Dienstag, 18. August, Ausstand droht. Das teilt GDL-Bezirksvorsitzender Nico Rebenack der SZ mit. Am Sonntag war ein Streik abgemeldet worden. Die genauen Zeiten sollen wie zuletzt kurzfristig bekannt gegeben werden. Damit zieht sich die Auseinandersetzung um einen neuen Tarifvertrag für die 80 Lokführer hin. Es dürfte wieder für Kunden zu Einschnitten beim Angebot kommen. Ersatzbusse sind seit einigen Tagen an der Bahnstrecke unterwegs.
Update von Sonntag, 16. August, 4.12 Uhr: Der für Sonntag, 16. August, angekündigte Warnstreik bei der Saarbahn in Saarbrücken ist abgesagt. Das teilt die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) der Saarbrücker Zeitung mit. Damit sollen die Züge nach regulärem Fahrplan unterwegs sein, wie es seitens des kommunalen Verkehrsbetriebs heißt. Gleichzeitig blieben die Ersatzbusse weiterhin im Einsatz. Ungeachtet dessen hält die GDL ihre weitere Ankündigung für einen möglichen Ausstand der 80 Lokführer für Montag, 17. August, aufrecht.
Update von Samstag, 15. August, 19.02 Uhr: Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat für Sonntag und Montag, 16./17. August, erneut Warnstreik bei der Saarbahn in Saarbrücken angekündigt. Genaue Zeiten nannte die Arbeitnehmerseite nicht. Dies sind mittlerweile die 17. und 18. Ausstände der 80 Lokführer in der aktuellen Auseinandersetzung um einen neuen Tarifvertrag.
GDL sagte Warnstreik bei der Saarbahn am Samstag ab – Sonntag und Montag sind Ausstände angekündigt
Die zunächst auch für Samstag Arbeitsniederlegung wurde kurzfristig wieder abgesagt. Sollte die GDL den Streik für Sonntag zurücknehmen, könne die Saarbahn regulär verkehren“, teilt ein Unternehmenssprecher mit. Ansonsten fallen die Züge aus. Zuletzt hatte die GDL ihre Proteste immer sehr kurzfristig bekannt gegeben.
Busse als Ersatz sollen wie gehabt unterwegs sein, unabhängig von einem neuerlichen Streikaufruf. Wenn Saarbahnen fahren, waren sie vergangene Woche nur auf kürzerer Schienenstrecke zwischen Riegelsberg-Süd und Saargemünd unterwegs. Von und nach Lebach wurde der Verkehr unterbrochen. Das Angebot war zudem ausgedünnt.
Notfallfahrplan mit Bussen und einigen wenigen Zügen
„Da die Lage zum Wochenbeginn noch unklar ist, wird mindestens das Ersatzkonzept angeboten“, heißt es seitens des kommunalen Verkehrsbetriebs weiter. Das bedeutet: Ersatzbusse und ein begrenztes Angebot der Saarbahn selbst.
Update von Samstag, 15. August 7.15 Uhr: Der Warnstreik bei der Saarbahn ist für Samstag, 15. August, zuerst einmal ausgesetzt. Das teilt ein Sprecher des kommunalen Verkehrsbetriebs in Saarbrücken mit. Demnach habe die Arbeitnehmerseite ihren Aufruf in der Nacht zurückgenommen. Allerdings halte sich die Gewerkschaft offen, die 80 Lokführer am Sonntag zum Ausstand aufzurufen. Diese Ankündigung bleibe bis auf Weiteres aufrecht. Eine genaue Zeit stehe noch aus. Das sagt Bezirksvorsitzender Nico Rebenack auf SZ-Anfrage.
Der Fahrplan bei der Saarbahn am Samstag
Für den Fahrplan am Samstag bedeutet dies, dass die Saarbahn zwischen Lebach und Saargemünd nach gewohntem Fahrplan unterwegs sein soll, heißt es von der Unternehmensleitung. Gleichzeitig sollen die Ersatzbusse fahren, die seit einigen Tagen schon im Einsatz sind. GDL und Arbeitgeber streiten seit Wochen über einen neuen Tarifvertrag für die Lokführer. Dabei ist bislang keine Einigung in Sicht. Es kommt daher immer wieder zu kurzfristigen Ausfällen.
Update von Freitag, 14. August, 14.59 Uhr: Nach dem angekündigten Streik-Ende durch die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will die Saarbahn GmbH in Saarbrücken am Freitag, 14. August, um 18 Uhr zum Normalbetrieb zurückkehren. Das teilt dessen Sprecherin Sabine Ramge-Wein der SZ mit. Bis dahin bleibe es beim Notfall-Plan mit Ersatzbussen und gekürztem Schienenverkehr zwischen Riegelsberg-Süd und Saargemünd. Danach werde auch Lebach wieder angefahren. Die GDL teilte zuvor mit, dass der am Freitagmorgen begonnene 14. Ausstand um 15.30 Uhr beendet werde.
GDL kündigt weitere Streiks am Wochenende bei der Saarbahn an
Update von Freitag, 14. August, 14.48 Uhr: Der am Freitagmorgen, 14. August, ausgerufene Warnstreik bei der Saarbahn soll gegen 15.30 Uhr beendet werden. Das teilt Bezirksvorsitzender Nico Rebenack der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) auf SZ-Anfrage mit. Ungeachtet dessen sollen am Wochenende die 80 Lokführer des kommunalen Verkehrsbetriebs in Saarbrücken erneut zum Ausstand aufgerufen werden. Die genauen Zeiten gibt die Gewerkschaft erst kurzfristig bekannt.
Update von Freitag, 14. August, 12.15 Uhr: Streik bei der Saarbahn auch am Wochenende möglich: Das hat Bezirksvorsitzender Nico Rebenack der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) auf SZ-Anfrage bestätigt. Allerdings habe die Arbeitnehmerseite der Geschäftsführung des kommunalen Verkehrsbetriebs in Saarbrücken noch keinen genauen Zeitpunkt genannt.
Ersatzverkehr bei der Saarbahn zum Warnstreik
Schon am Freitag, 14. August, rief die GDL die 80 Lokführer zum Ausstand auf. Es war die 14. zumeist kurzfristige Streikankündigung. Das Unternehmen reagiert darauf wie zuletzt auch mit Ersatzbussen und eingeschränktem Linienverkehr der Saarbahn auf der Schiene. Ein Ende der Arbeitsniederlegung ist noch nicht bekannt.
Update von Freitag, 14. August, 9.15 Uhr: Nach der Streik-Ankündigung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat die Saarbahn-Leitung in Saarbrücken reagiert. Die Arbeitnehmer-Seite ruft an diesem Freitag, 14. August, ab 11 Uhr zum Ausstand auf. Das Ende ist noch nicht bekannt.
Notfall-Fahrplan der Saarbahn beim Warnstreik
Die Saarbahn verkehre bereits seit dem Morgen nach dem Notfall-Fahrplan. Das bedeutet: Züge sind nur zwischen Riegelsberg-Süd und Saargemünd unterwegs. Lebach wird nicht erreicht. Dieses Konzept soll gegen 16.30 Uhr enden, teilt ein Unternehmenssprecher mit. Je nach Streik-Ende soll danach nach Möglichkeit die Bahn wieder regulär unterwegs sein. Nach Angaben des kommunalen Verkehrsbetriebs sollen auch Samstag und Sonntag die 80 Lokführer streiken.
Erstmeldung von Freitag, 14. August, 8.25 Uhr: Neuer Warnstreik bei der Saarbahn in Saarbrücken: Zum 14. Mal ruft die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) zum Ausstand auf. Demnach sollen die Züge an diesem Freitag, 14. August, ab 11 Uhr stillstehen.
GDL ruft zu weiterem Warnstreik bei der Saarbahn auf
Die Gewerkschaft sehe sich dazu gezwungen, den Arbeitskampf fortzusetzen, teilt GDL-Bezirksvorsitzender Nico Rebenack mit. Dabei spricht er von „anhaltender Verweigerungshaltung des Arbeitgebers“. Es werde deswegen weitere kürzere Streikintervalle geben. Auch noch kurzfristigere Ankündigungen könnten möglich sein. Wann der aktuelle Arbeitskampf beendet werden soll, lässt Rebenack offen.
Zuletzt hielt der kommunale Verkehrsbetrieb mit Notfahrplänen dagegen. Ersatzbusse entlang der betroffenen Saarbahn-Linie zwischen Lebach und Saargemünd sollten Verbindungen sicherstellen. Auch einzelne Züge waren unterwegs. Diese allerdings verkehrten nur verkürzt zwischen Riegelsberg-Süd und Saargemünd.
Arbeitgeber sehen Lokführer-Gewerkschaft nicht mehr als Tarifpartner an
Die Saarbahn-Geschäftsführung und der Kommunale Arbeitgeberverband Saar (KAV) lehnen einen eigenständigen Tarifvertrag für die 80 Lokführer ab. Gleichzeitig ließ die Arbeitgeberseite unmissverständlich erkennen, dass sie an der Tarifpartnerschaft mit der GDL nicht länger festhalten wollen. Sie streben eine Übernahme des mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) vereinbarten Abkommens für das Gesamtunternehmen an.
Dies lehnt die GDL von Grund auf ab. Gleichzeitig verweist Rebenack auf die geringe Zustimmung der Verdi-Mitglieder für diesen Tarifabschluss. Dieser habe bei gerade mal 45 Prozent gelegen. Außerdem gebe es ähnliche Abschlüsse mit der GDL, wie für Saarbrücken gefordert, schon bei anderen kommunalen Verkehrsbetrieben in Deutschland. Saarbahn-Leitung und KAV lehnten dies bislang aber als nicht finanzierbar ab. (nfo)
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