The Witcher 4: Wie geht es mit Geralt weiter? CDPR äußert sich zur Zukunft des Hexers


In „The Witcher 4“ übernimmt Ciri das Ruder, doch wie geht es mit Geralt von Riva weiter? Jetzt hat Narrative Lead Philipp Weber von CD Projekt RED verraten, wie es um den Weißen Wolf steht - und gab zu, dass er ihn anfangs selbst nicht gehen lassen wollte.

Geralt von Riva und eine gekrönte Frau in prunkvollen Gewändern vor einer malerischen Berglandschaft in The Witcher 3 Remastered.
Bild: CD Projekt RED

Als „The Witcher 4“ im Dezember 2024 mit einem ersten Trailer offiziell enthüllt wurde, war die Überraschung groß: Im vierten Teil der Reihe wird nicht länger der legendäre weiße Wolf Geralt von Riva die Silberklinge schwingen. Stattdessen rückt seine Ziehtochter Ciri ins Rampenlicht und steigt zur neuen Protagonistin auf.

Eine Entscheidung, die innerhalb der Community nicht überall auf Gegenliebe stieß. Nun hat sich Philipp Weber von CD Projekt RED zur anhaltenden Debatte geäußert. Dabei überraschte er nicht nur mit großer Empathie für die skeptische Fraktion der Fans, sondern verriet auch, was die Stabübergabe für Geralt bedeutet.

„Mir ging es zu Beginn genauso“: Entwickler gibt eigene Bedenken zu

Philipp Weber werkelte als Quest Designer bereits an „The Witcher 3“ und auch „Cyberpunk 2077“, doch für „The Witcher 4“ stieg er inzwischen zum Narrative Lead auf und ist somit für die Geschichte von Ciris Abenteuer verantwortlich.

Und wie GamesRadar berichtet, reagierte Weber auf dem Kurznachrichtendienst X jetzt direkt auf die Kritik eines Fans, der vehement gefordert hatte, CD Projekt Red möge doch das Ruder herumreißen und Geralt als Protagonisten zurückbringen.

Einen Wunsch, für den Weber kein Unverständnis zeigte. Stattdessen gab er zu, dass es auch im Entwicklerteam anfangs ähnliche Stimmen laut werden – zu denen er sogar selbst zählte: „Ich verstehe, dass viele Menschen so empfinden. Mir ging es zu Beginn ganz genauso.“

Darüber hinaus machte er deutlich, dass man die teils kritischen Worte der Fans zum Wechsel des Helden nicht als lästige Ablehnung, sondern vielmehr als Ansporn sieht: „Es ist unsere Aufgabe, mit W4 zu beweisen, dass Ciri eine würdige Hauptfigur für das Spiel sein wird. Wir nehmen diese Aufgabe sehr ernst!“

„Geralt wird immer eine wichtige Rolle spielen“

Für alle Fans, die befürchten, dass Geralt in Zukunft in der Versenkung verschwindet, hatte Weber aber auch ein paar beruhigende Worte im Gepäck. Denn obwohl „The Witcher 4“ Ciri in den Mittelpunkt rückt, sei es kein Abschied für immer.

„Geralt wird immer eine wichtige Rolle spielen“, stellte Weber unmissverständlich klar. Wie genau diese Rolle aussehen soll – ob als Mentor im Hintergrund oder vielleicht als Schlüsselfigur an Wendepunkten der Handlung –, behielt er naturgemäß aber noch für sich. 

Bis man mit Ciri in „The Witcher 4“ durch die Lande ziehen kann, ist unterdessen noch Geduld gefragt. Erst kürzlich wurde bestätigt, dass man einen Release erst für das Jahr 2028 anpeilt. Doch immerhin gibt es in den kommenden Monaten und Jahren reichlich Nachschub, um die Wartezeit zu überbrücken. Und hier kommen Geralt-Fans voll auf ihre Kosten.

So wird bereits im kommenden Monat mit „The Witcher 3 Remastered“ eine überarbeitete Version mit verbesserter Grafik und optimiertem Gameplay erscheinen. Im nächsten Jahr folgt mit „Songs of the Past“ zudem eine große Story-Erweiterung, die ein bisher unerzähltes Kapitel aus Geralts Vergangenheit in der Region Letten beleuchtet.



Und Weber zufolge können sich Fans – allen voran Serien-Veteranen – auf ein echtes Fest freuen: „Geralts Abenteuer in Letten enthält so viel von unserer Liebe – und besonders der unserer guten Freunde von Fool’s Theory – zum Hexer-Universum. Und für all unsere Fans der ersten Stunde: Diese Kette [Anm. d. Red.: Geralts neue Waffe]  ist für euch!!!“

Während „The Witcher 3 Remastered“ am 29. September 2026 erscheint und alle Besitzer des Originals ein kostenloses Upgrade erhalten, steht ein genauer Release-Termin für „Songs of the Past“ derzeit noch aus.

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