Europas Royals und ihre Haustiere: Diese Vierbeiner leben in den Königshäusern


Tierheim-Hunde im Palast: Diese Vierbeiner haben bei den Royals das Sagen

Stand: 30.09.2026, 20:00 Uhr

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Wer glaubt, in Europas Königshäusern hätten König Charles, König Haakon oder König Willem-Alexander das Sagen, der irrt: Die wahren Herrscher in den Königsfamilien haben vier Pfoten und weiches Fell.

London – In Europas Königshäusern muss niemand am Hungertuch nagen – immerhin nennen die Royals stattliche Paläste, funkelnde Kronjuwelen und ausgedehnte Ländereien ihr Eigen. Doch die wahren Schätze der Königsfamilien bestehen nicht aus Gold und Diamanten, sondern haben vier Pfoten und weiches Fell.

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Europas Royals sind nämlich durch die Bank tierlieb und haben ihre Paläste für putzige Haustiere geöffnet. Welche Vierbeiner sind in welchem Königshaus beheimatet?

Queen Elizabeth II. war bis ins hohe Alter von Pferden begeistert. Weil sie 2022 schon gebrechlich war, kam sie mit dem Auto zur „Royal Windsor Horse Show“.

Queen Elizabeth II. war bis ins hohe Alter von Pferden begeistert. Weil sie 2022 schon gebrechlich war, kam sie mit dem Auto zur „Royal Windsor Horse Show“. © IMAGO/Stephen Lock / i-Images

Dass die britischen Royals seit Generationen ein Herz für Tiere haben, ist längst kein Geheimnis mehr: Queen Elizabeth II., die 2022 im seligen Alter von 96 Jahren starb, war schon als Dreikäsehoch eine echte Tierfreundin. Im zarten Alter von vier Jahren bekam die damalige Prinzessin Elizabeth von ihrem Opa König George V. ihr erstes Pony geschenkt, das den Namen Peggy bekam.

Eine Pferdenärrin sollte die Jahrhundert-Königin bis ins hohe Alter bleiben und fieberte nicht nur bei Pferderennen mit, sondern schwang sich selbst in den Sattel, wann immer sich die Gelegenheit bot.

Britische Royals sind vernarrt in Corgis und Hunde aus dem Tierheim

Abseits der Pferdeställe gehörte Queen Elizabeths Herz den Hunden, genauer gesagt den Corgis. Als siebenjährige Prinzessin bekam Elizabeth ihren ersten Corgi namens Dookie geschenkt. Im Laufe ihres langen Lebens war die Queen Frauchen von mehr als 30 Corgis und Dorgis, einer Kreuzung aus Dackel und Corgi.

Queen Elizabeth mit ihren Corgis.

Queen Elizabeth mit Corgis. © picture alliance/dpa/PA Wire | Pa

Das wohl berühmteste Hündchen der britischen Königin hieß Susan und begleitete Elizabeth II. seit ihrem 18. Geburtstag. Corgidame Susan war es auch, die eine eigene Hunde-Dynastie begründete: Susans Nachkommen waren über 14 Generationen hinweg stets an Queen Elizabeths Seite.

Das Herz der britischen Royals schlägt für Hunde

Ihre Liebe zu Hunden hat die 2022 verstorbene Queen auch an ihre Familienmitglieder weitergegeben: Im Haushalt von König Charles und Königin Camilla haben allerdings keine Vierbeiner vom Züchter, sondern aus dem Tierschutz das Sagen.

Anfang 2025 adoptierte Königin Camilla den Jack-Russell-Mischling Moley aus dem Tierheim, nachdem König Charles’ Ehefrau den Tod ihrer geliebten Hundedame Beth verkraften musste. Zum tierischen Haushalt des Königspaares gehören neben Moley auch die Hunde Bluebell und Snuff.

Niederlande-Royals sind ebenso hundeverrückt wie Prinzessin Kate und Prinz William

Auch im niederländischen Königshaus führte der Wunsch nach einem Haustier zum Tierschutz. Königin Maxima und ihre Tochter Prinzessin Ariane marschierten im Oktober 2021 anlässlich des Welttierschutztages schnurstracks ins Tierheim und adoptierten einen goldigen Zwergpudel, der auf den Namen Mambo hört und im Familienleben des Oranje-Clans die Hauptrolle spielt.

Ob sich König Charles III. und Königin Camilla zu Gassirunden mit Thronfolger Prinz William verabreden, ist leider nicht bekannt – Fakt ist jedoch, dass auch beim künftigen britischen König und dessen Ehefrau Prinzessin Kate Hundegebell durchs Haus schallt.

Königin Máxima und König Willem-Alexander posieren mit Prinzessin Amalia, Prinzessin Alexia, Prinzessin Ariane und Hund Mambo für die Medien während der jährlichen Fotosession im Palast Huis ten Bosch in Den Haag.

Die niederländischen Royals mit Hund Mambo. © IMAGO/PPE

Noch bevor mit Prinz George das erste Kind des Paares das Licht der Welt erblickte, waren William und Kate bereits „Eltern“ eines Hundes: Lupo, ein rabenschwarzer English-Cocker-Spaniel, wurde Kate von ihrem Bruder James Middleton als Geschenk verehrt und starb Ende 2020 im Alter von neun Jahren.

Der Tod des geliebten Vierbeiners war Prinz William und Prinzessin Kate sogar einen Nachruf in den sozialen Medien wert. Inzwischen hat Familie Wales mit Hündin Orla eine neue tierische Chefin – Orla ist nicht nur ein waschechter TV-Star, sondern auch selbst Mama einer entzückenden Welpen-Schar, an die Prinz William längst sein Herz verloren hat.

Dänemarks frühere Königin Margrethe hat ihr Herz an Dackel verloren

Hunde sind allerdings nicht nur im britischen Königshaus wohnhaft, sondern beispielsweise auch bei den skandinavischen Royals. Was Queen Elizabeth II. zeitlebens ihre Corgis waren, sind der dänischen Altkönigin Margrethe ihre Dackel: Ob im Palast oder auf Reisen, Dänemarks Monarchin wurde praktisch immer von ihren Hunden begleitet.

Altkönigin Margrethe wurde immer von ihren Dackeln begleitet.

Altkönigin Margrethe wurde immer von ihren Dackeln begleitet. © picture alliance / ipa Villard/SIPA/dpa | ipa Villard

Dass die Teckel für Königin Margrethe mehr als bloße Haustiere waren, zeigte sich vor allem nach dem Tod der Royals-Hunde: Sobald ein Dackel das Zeitliche segnete, wurden seine sterblichen Überreste auf einem eigens geschaffenen Dackel-Friedhof beigesetzt, der im Park von Schloss Fredensborg zu finden ist.

Königin Mette-Marit und König Haakon von Norwegen sind echte Labradoodle-Fans

Norwegens Königsfamilie hat ebenfalls ein großes Herz für tierische Begleiter: König Haakon VIII., der im August 2026 seinen Vater Harald V. beerbte, und seine Ehefrau Königin Mette-Marit sind seit Jahren ausgewiesene Hundefans.

Auch das Herz der norwegischen Royals schlägt für Hunde.

Auch das Herz der norwegischen Royals schlägt für Hunde. © picture alliance / dpa | Stian Lysberg Solum

Bei öffentlichen Auftritten wie dem norwegischen Nationalfeiertag zeigten sich Haakon und Mette-Marit mit ihren Labradoodle-Damen Milly Kakao und Molly Fiskebolle ganz selbstverständlich. Schicksalsschläge blieben den Royals allerdings nicht erspart: Im Sommer 2021 erlag Labradoodle Muffins einer Krebserkrankung.