Nach geheimem Palast-Statement: Warum Dianas Bruder jetzt zum Gegenschlag gegen König Charles ausholt


Trotz Palast-Dementi: Charles Spencer beharrt auf Skandal-Aussage über König Charles

Stand: 21.09.2026, 21:16 Uhr

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Dianas Bruder Charles Spencer lässt nach dem Palast-Dementi nicht locker und attackiert König Charles. Damit lehnt sich der Earl weit aus dem Fenster.

London – Manchmal reicht ein einziger Satz, um einen Skandal neu zu entfachen. Prinzessin Dianas Bruder Charles Spencer (62), der 9. Earl Spencer, hat mit seinem Buch „Swan Song: Diana, My Sister“ eine royale Debatte ausgelöst, die der Palast offenbar nicht so leicht eindämmen kann. Der Aristokrat und Autor behauptet darin, König Charles III. (77) habe kurz nach Dianas Tod im August 1997 in einem Telefonat die Worte fallen lassen: „Seien Sie versichert, wir werden sie schon bald vergessen!“ Eine Aussage, die – sollte sie stimmen – das Bild des Monarchen nachhaltig erschüttern würde.

Prinz Charles und Diana besuchten im Mai 1985 Molfetta während ihrer Italienreise.

Prinz Charles und Prinzessin Diana © IMAGO / Photoshot/John Shelley Collection

Der Buckingham-Palast reagierte mit einem seltenen öffentlichen Statement. Wie das US-amerikanische People-Magazin berichtet, ließ ein Palastsprecher verlauten: „Während wir Bücher prinzipiell nicht kommentieren, ist sich Seine Majestät bewusst, dass der Schmerz des geschwisterlichen Verlustes die Vernunft trüben, das Urteilsvermögen beeinträchtigen und die Erinnerung auf eine Weise färben kann, die andere nicht erkennen – selbst viele Jahre nach einem solchen Verlust.“ Eine Formulierung, die viel sagt, ohne etwas zuzugeben.

Charles Spencer nennt die Palast-Reaktion auf seine Diana-Enthüllungen eine Attacke unter der Gürtellinie

Charles Spencer ließ das nicht auf sich sitzen. Gegenüber der britischen Sonntagszeitung Mail on Sunday – zitiert sowohl vom People-Magazin als auch von der britischen Tageszeitung The Independent – sagte er: „Es passiert nicht jeden Tag, dass man aufwacht und feststellen muss, vom König gezielt manipuliert und getäuscht worden zu sein. Es war extrem provokativ und unter der Gürtellinie, weil man im Wesentlichen versuchen wollte zu sagen, ich hätte gelogen – ohne dass der König überhaupt leugnen konnte, was ich gesagt hatte.“ Spencer sieht in der Palast-Reaktion eine schwache Kopie von Queen Elizabeths (96, † 2022) berühmtem „Recollections may vary“-Kommentar (Deutsch: „Die Erinnerungen sind unterschiedlich“) nach dem Oprah-Interview von Prinz Harry (42) und Ehefrau Meghan (45).

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Im BBC-Interview, über das The Independent berichtete, schilderte Charles Spencer den Moment, der alles ins Rollen brachte: Beim Streit um die Frage, ob die damals noch minderjährigen Prinzen William (44) und Harry im Trauerzug hinter dem Sarg ihrer Mutter mitgehen sollten, sei der damalige Prinz Charles ausgerastet und habe seiner Familie mangelndes Pflichtbewusstsein vorgeworfen. Spencer habe einfach zugehört – bis der Monarch verstummt sei und jenen verheerenden Satz gesagt habe. Als Beweis für seine Erinnerung verweist Spencer darauf, dass er Freunde und Familie sofort informiert habe, „weil es so ungeheuerlich war“. Außerdem beteuert er, sich korrekt zu erinnern: „Ich habe in meinem ganzen Leben nur zwei Telefonate mit Prinz Charles geführt. Ich war extrem aufmerksam bei dem, was er sagte, und das sind genau die Worte, die er gesagt hat – das verspreche ich Ihnen.“

„Diana würde bei diesem Buch von den Dachsparren herab jubeln“, soll Charles Spencer laut The Independent gesagt haben. Das Buch, das am 22. September 2026 erscheint, ist sein erstes offenes Zeugnis über das Leben seiner Schwester. Spencer begründet sein Schreiben schlicht mit dem Wunsch, die Wahrheit zu erzählen – und mit dem Bewusstsein, dass die Zeit drängt: Weder sein Vater noch seine Mutter hätten das 70. Lebensjahr erreicht. Verwendete Quellen: people.com, independent.co.uk