Trümmerfeld nach Frontalcrash: Für Autofahrer kommt jede Hilfe zu spät


Stand: 17.09.2026, 07:37 Uhr

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Tödlicher Verkehrsunfall auf der B254

Ein 57-jähriger Mann überlebt den Unfall in Osthessen nicht. © Karl-Ernst Crönlein/Fuldamedia/dpa

Bei einem schweren Unfall auf der B254 in Osthessen kommt ein Mann ums Leben. Zwei weitere Menschen werden schwer verletzt. Bei der Klärung des Hergangs soll ein Gutachter helfen.

Großenlüder – Tragisches Unglück in Osthessen am Mittwochabend: Gegen 21.40 Uhr ereignete sich auf der B254 nahe Großenlüder-Unterbimbach (Landkreis Fulda) ein Verkehrsunfall mit Todesfolge.

Was war passiert? Ein 57-Jähriger aus Reiskirchen (Landkreis Gießen) war mit seinem Mazda auf der Strecke von Fulda nach Großenlüder unterwegs. An einem leicht abfallenden Streckenabschnitt kam das Fahrzeug aus bislang ungeklärtem Grund auf die Gegenspur und stieß dort frontal mit einem VW Polo zusammen.

57-Jähriger stirbt bei schwerem Unfall in Osthessen

Die zwei Personen im VW – eine 59-jährige Frau aus Großenlüder und ein 58-jähriger Mann aus Fulda – erlitten schwere Verletzungen. Nach einer ersten Versorgung durch den Notarzt wurden beide in ein Krankenhaus nach Fulda gebracht, wie das Polizeipräsidium Osthessen mitteilt.

Noch schwerer traf es den 57-Jährigen: Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Der Mazda-Fahrer aus dem Kreis Gießen verstarb noch an der Unfallstelle.

B254 im Kreis Fulda über mehrere Stunden gesperrt

Während der Unfallaufnahme sowie der Rettungs-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Bundesstraße zwischen Rodges und Bimbach rund drei Stunden lang in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

Die Polizei zog einen Sachverständigen hinzu, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Beide Autos wurden bei dem Zusammenstoß vollständig zerstört. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf mindestens 50.000 Euro.

Statistik

Im vergangenen Jahr verloren bei Unfällen in Hessen insgesamt 199 Menschen ihr Leben. Das war ein Toter mehr als im Jahr 2024 Im langfristigen Vergleich sinken die Zahlen deutlich: 2005 starben noch 365 Menschen auf hessischen Straßen.v