Trump schickt Millionen: Sorgen um Zwischenwahlen


Trumps schickt offenbar Geld an Kandidaten

"Sie sind wütend auf die Republikaner"


16.08.2026 - 04:40 UhrLesedauer: 3 Min.

Donald Trump soll Millionen in den Wahlkampf republikanischer Kandidaten umleiten. Ein Sieg bei den Zwischenwahlen im November ist keinesfalls sicher.

Die Republikaner in den USA scheinen besorgt über den Ausgang der US-Zwischenwahlen im November zu sein. US-Präsident Trump soll Mittel aus einem Unterstützer-Fonds für ihn an einige republikanische Kandidaten weitergeleitet haben, berichtet der US-Sender CNN unter Berufung auf Regierungskreise.

Die Republikaner müssen bei den Wahlen ihre Mehrheiten im Senat und im Repräsentantenhaus verteidigen. Vier von Trump nominierten Kandidaten sind bei Vorwahlen durchgefallen, was ein Zeichen für eine Unzufriedenheit mit dem Präsidenten und seiner Politik sein könnte. Bei Umfragen verliert Trump immer mehr an Boden. Jetzt versucht es die Partei offenbar mit mehr direkter Unterstützung der Kandidaten, statt sie auf der immer kleiner werdenden Sympathiewelle für die Trump-Politik reiten zu lassen.

Dem Bericht zufolge soll Trump mehrere Millionen Dollar freigegeben haben, wobei noch nicht bekannt ist, wie hoch die Summe am Ende tatsächlich ist. "Es gibt einen Weg, wie wir das Repräsentantenhaus und den Senat behalten können", sagte eine Quelle gegenüber CNN. "Ich bin heute noch nicht so weit, dass ich sagen könnte, wir seien diesbezüglich vorsichtig optimistisch."

Im Video | Trump kämpft gegen die Müdigkeit

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Sprecher: Trump ist "unumstrittener Anführer" der Partei

Trump selbst will offenbar mindestens einmal pro Woche eine Veranstaltung mit Wählern in den Staaten abhalten, die als besonders umkämpft gelten. Er habe zuletzt geklagt, nicht öfter bei seinen MAGA-Anhängern zu sein, sagten Quellen dem Sender. "Mal sehen, wie lange das anhält", sagte ein Berater. "Sobald er unterwegs ist, denkt er sich: 'Warum mache ich das eigentlich? Ich möchte lieber andere Dinge tun.‘" Aus der Partei soll es Kritik geben, dass er nicht schon früher Wähler besucht hat. Das liegt unter anderem auch am Iran-Krieg, den er vom Weißen Haus aus steuert.

Das Weiße Haus gibt sich noch gelassen: "Präsident Trump ist der unumstrittene Anführer der Republikanischen Partei, der sich dafür einsetzt, die Mehrheit der Republikaner im Kongress zu sichern. In etwas mehr als einem Jahr hat der Präsident unser Land größer gemacht als je zuvor – mit der sichersten Grenze in der Geschichte der USA, den größten Steuersenkungen für die Mittelschicht aller Zeiten und der niedrigsten Mordrate seit 1900", wiederholte die Sprecherin des Weißen Hauses, Olivia Wales, gebetsmühlenhaft vorherige Erklärungen.